Jungenarbeit und Schule

Von der Freiheit, nicht männlich sein zu müssen.
Neue Fortbildungsreihe schult Lehrer_innen und Pädagog_innen in geschlechterreflektierter Jungenarbeit / Projekthomepage jetzt online. [Mehr Information]

Intersektionale Gewaltprävention

Veranstaltung zum Thema Gewalt und Gewaltprävention, 1. Juli 2010, Hamburg.

Neues Projekt

IGIV - Implementation Guidlines for intersectional peer violence prevention richtet sich an Pädagog_innen und verfolgt die Entwicklung einer intersektional erweiterten Bildungs- und Sozialarbeit.

Basisqualifizierung Jungenarbeit

Im Juni startet in Berlin erneut die dreiteilige Fortbildung "Die vielen Seiten der Männlichkeiten" [Mehr Information]

Neue Wege für Jungs

Wissenschaftliche Begleitung der zweiten Phase des Projektes Neue Wege für Jungs [Mehr Information]

Praktikant gesucht

Wir suchen eine Praktikanten für die Mitarbeit in geschlechtersensibler Sozialarbeit mit Jungen. [Mehr Information]

Dissens sucht Mitarbeiter

Sozialpädagoge gesucht für Hilfen zur Erziehung - Arbeitsbereich Jungenarbeit. [Mehr Information]

Gender Loops

Projektbeschreibung

Das Projekt ist in drei aufeinander aufbauenden Arbeitsphasen eingeteilt, innerhalb derer das Curriculum und das Handbuch erarbeitet werden. Dabei werden fortlaufend Arbeitsschritte unternommen, die den Transfer der Projektergebnisse in die Fachöffentlichkeit gewährleisten sollen.

1. Arbeitsphase

In der 1. Arbeitsphase werden die Grundlagen für die Erstellung des Curriculums zur Umsetzung von Gender Mainstreaming geschaffen. Literaturanalysen und quantitative bzw. qualitative Befragungen von Ausbildungs- und Fortbildungseinrichtungen werden den aktuellen Diskussions- und Wissensstand zu den Themen "Geschlechterreflektierte Pädagogik", Geschlechterkompetenz" und "Gender Mainstreaming" in der Aus- und Fortbildung von Erzieher/innen in den Partnerländern wiedergeben.

Lehrer/innen werden auch dahingehend befragt, welche Informationen und welches pädagogische-didaktische Material sie benötigten, um die oben genannten Themen (besser) in die Lehre integrieren zu können. Die Auswertungen der Befragungen werden dabei auch Schlussfolgerungen für das zu erstellende Curriculum zulassen.

2. Arbeitsphase

Der Schwerpunkt der 2. Arbeitsphase liegt in der praktischen Erprobung von geschlechterreflektierten Methoden, Materialien, Gender-Analyse-Instrumenten und von Kooperationsmodellen zwischen Fachhochschulen bzw. Fachschulen und Kindertageseinrichtungen zur Umsetzung von Gender Mainstreaming.

Die in dieser Phase in Kindertageseinrichtungen erprobten Methoden, Materialien und Gender-Analyse-Instrumente ermöglichen die Entwicklung eines größeren Repertoires an praktischen geschlechterreflektierten Spielen, Projekten, Elternarbeitsmodellen, Gender-Beobachtungsfragen, Methoden zur Selbstreflexion, etc.

Die Erprobung von Kooperationsmodellen ermöglicht Hochschulen, Fachschulen und Kindertageseinrichtungen die Bildung eines gemeinsamen "experimentellen" Lernfeldes, um die bisher vernachlässigte inhaltliche und praktische Zusammenführung der Themen "frühkindliche Bildung" und "geschlechterreflektierte Geschlechterbildung" weiterzuentwickeln.

Die in der 2. Arbeitsphase entwickelten Kooperationsmodelle und das methodisch-didaktische Material werden dann in die Erarbeitung eines Handbuchs für Erzieher/innen und in die Erstellung eines Curriculums einfließen.

3. Arbeitsphase

In der 3. Arbeitsphase werden die Ergebnisse aufbereitet und in so genannten Evaluierungs- und Fortbildungsseminaren mit Dozent/innen und Lehrer/innen ausgewertet. Nach der Evaluierung werden das Handbuch und das Curriculum redaktionell bearbeitet und verschriftlicht.

In den Zeitraum der 2. und 3. Arbeitsphase fallen auch die Hauptaktivitäten, die die Verbreitung der Projekterfahrungen und -ergebnisse ermöglichen soll. Hochschulen, Fachschulen und Kindertageseinrichtungen sollen in diesen Phasen des Projekts zudem dahingehend motiviert werden, das Curriculum und das Handbuch für die eigene Arbeit nuzbar zu machen.

Am Ende des Projekts wird eine internationale Konferenz organisiert, auf der die Ergebnisse des Pilotprojekts vorgestellt und diskutiert werden.

Ein Fachbeirat wird das Projekt während der Projektlaufzeit inhaltlich beraten und kritisch begleiten.

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