Fortbildungsreihe "Schule: Ein Ort geschlechterreflektierter Arbeit mit Jungen?!"

Start der Fortbildungsreihe in Berlin und Brandenburg: Anfang Februar im SFBB. [Mehr Information]

Call for Contributions: Internetportal Intersektionalität

Für ein Internetportal zum Thema Intersektionalität/Interdependenzen suchen wir Beiträge mit intersektionalen Themenausrichtungen und Formaten. Mehr Information

3. Berliner Fachtag Jungenarbeit

Dokumentation zum 3. Berliner Fachtag Jungenarbeit erschienen. Mit Beiträgen von Prof. Detlef Pech, Koray Yilmaz-Günay und Dissens-Mitarbeitern.

Praxishandreichung Jungenarbeit erschienen

"Die vielen Seiten der Männlichkeiten - Grundlagen geschlechterreflektierter Jungenarbeit" ist in Kooperation mit dem SFBB entstanden. [Mehr Information]

IGIV - Implementation Guidlines for intersectional peer violence prevention

In der Zeit von Januar 2010 bis Dezember 2011 koordiniert Dissens e.V. das EU-Projekt IGIV - Implementation Guidelines for Intersectional Peer Violence Prevention.

IGIV wird als multilaterales Grundtvig-Projekt im Rahmen der EU-Programme zur Förderung des Lebenslangen Lernens gefördert. Es richtet sich an Pädagog_innen in der Sozial- und Bildungsarbeit.

IGIV verfolgt die Entwicklung einer intersektional erweiterten Bildungs- und Sozialarbeit. Wir beschäftigen uns also damit, wie unter dem Vorzeichen gesellschaftlicher Heterogenität individuelle Förderung gestärkt werden kann und zugleich gesellschaftliche Ausgrenzungen anhand verschiedener Dominanzverhältnisse wie zum Beispiel Rassismen, Geschlechterverhältnisse und Armuts- und Reichtumsverhältnisse abgebaut werden können. In IGIV wird also nicht nur die Förderung von Vielfalt zum pädagogischen Thema, sondern auch die kritische Thematisierung von Dominanzstrukturen.

Im Laufe des Projekts werden Kriterien und Leitlinien zur Implementierung intersektionaler Aspekte in die Sozial- und Bildungsarbeit sowie entsprechende Werkzeuge und Methoden entwickelt, die in einem europäischen Trainingskurs an Fachkräfte vermittelt werden.

Die Schritte und Ergebnisse im IGIV-Projekt

  • Der je länderspezifsche Stande einer intersektional erweiterten Bildungs-, Sozial und Gewaltpräventionsarbeit wird anhand einer Literaturstudie sowie mit Hilfe von Interviews und Gruppendiskussionen mit Expert_innen erarbeitet.
  • Bewährte Methoden, Techniken und Strategien im pädagogischen Umgang mit Heterogenität als Normalfall sowie mit sich gegenseitig beeinflussenden Diskriminierungsverhältnisse werden herausgearbeitet und weiterentwickelt.
  • Je spezifische Bedarfe für die Weiterentwicklung einer intersektional erweiterten Bildungs- und Sozialarbeit werden herausgearbeitet.
  • Länderübergreifend werden Weiterbildungsmodule entworfen, die in nationalen Testseminaren erprobt und weiterentwickelt werden.
  • Als Ergebnis steht am Ende des Prozesses eine sowohl national wie auch international erprobte Weiterbildung.
  • Parallel entstehen Leitlinien, Werkzeuge und Methoden für eine intersektionale Erweiterung von Ansätzen der Bildungs-, Sozial- und Gewaltpräventionsarbeit, die als open source auf der Projektwebseite zugänglich sind.
  • Die Projektergebnisse werden im September 2011 in Berlin der Fachöffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Projektpartner

Das Projekt wird von folgenden Organisationen durchgeführt:

Kontakt und Information

Institutionen, Organisationen und Einzelpersonen, die Interesse am Projektverlauf und an den Ergebnissen haben, sind herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Olaf Stuve (Projektleitung)
Telefon: +49 (0)30 54 98 75 39 / 30
Fax: +49 (0)30 54 98 75 31
Email: <olaf.stuve@dissens.de>

IGIV-Website