Jungenarbeit und Schule

Von der Freiheit, nicht männlich sein zu müssen.
Neue Fortbildungsreihe schult Lehrer_innen und Pädagog_innen in geschlechterreflektierter Jungenarbeit / Projekthomepage jetzt online. [Mehr Information]

Intersektionale Gewaltprävention

Veranstaltung zum Thema Gewalt und Gewaltprävention, 1. Juli 2010, Hamburg.

Neues Projekt

IGIV - Implementation Guidlines for intersectional peer violence prevention richtet sich an Pädagog_innen und verfolgt die Entwicklung einer intersektional erweiterten Bildungs- und Sozialarbeit.

Basisqualifizierung Jungenarbeit

Im Juni startet in Berlin erneut die dreiteilige Fortbildung "Die vielen Seiten der Männlichkeiten" [Mehr Information]

Neue Wege für Jungs

Wissenschaftliche Begleitung der zweiten Phase des Projektes Neue Wege für Jungs [Mehr Information]

Praktikant gesucht

Wir suchen eine Praktikanten für die Mitarbeit in geschlechtersensibler Sozialarbeit mit Jungen. [Mehr Information]

Dissens sucht Mitarbeiter

Sozialpädagoge gesucht für Hilfen zur Erziehung - Arbeitsbereich Jungenarbeit. [Mehr Information]

Männer in der Ausbildung zum Erzieher und in Kindertagesstätten

Am 01.09.2008 fiel der offizielle Startschuss für das Forschungsprojekt "Männer in der Ausbildung zum Erzieher und in Kindertagesstätten". Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie Ausbildungs-, Arbeits- und Rahmenbedingungen gestaltet werden sollten, um den Anteil und Verbleib von Männern in Ausbildungseinrichtungen und Kindertagesstätten zu befördern.

In der aktuellen Diskussion um eine Bildungsreform, in der der frühkindlichen Erziehung eine wichtige Bedeutung zugeschrieben wird, gilt der geringe Anteil von Männern in Kindertagesstätten zunehmend als problematisch und immer häufiger wird der Wunsch nach mehr männlichen Erziehern formuliert.

Der Wunsch nach einer quantitativen Steigerung des männlichen Erzieheranteils wird in der Regel damit begründet, dass Jungen und Mädchen durch die Abwesenheit männlicher Bezugspersonen reale männliche Vorbilder fehlen, was sich insbesondere nachteilig auf die Bildungschancen der Jungen auswirke.

Zudem wird mit männlichen Erziehern die Hoffnung verbunden, sie könnten die Vielfalt der pädagogischen Angebote erhöhen. Eine Erhöhung des Männeranteils im Berufsfeld der Erzieherinnen und Erzieher würde, so eine weitere Argumentation, zur Erweiterung des Berufsspektrums und der Handlungsspielräume von Männern beitragen.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

  • Wie müssen Rahmen- und Lernbedingungen in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern beschaffen sein, dass Männer sich für eine Erzieherausbildung entscheiden und während der Ausbildung für eine Tätigkeit in Kindertagesstätten motiviert werden können?
  • Wie müssen Rahmen- und Arbeitsbedingungen in Kindertagesstätten beschaffen sein, dass Männer sich für eine Tätigkeit in Kindertagesstätten entscheiden und dort über einen längeren Zeitraum verbleiben (wollen)?

Das Forschungsprojekt wird von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin durchgeführt und vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Teil des neuen Handlungsschwerpunkts "Rollenbilder erweitern - Neue Perspektiven für Männer" gefördert.

Kontakt und Information

Michael Cremers
Email: <Cremers@khsb-berlin.de>

[Download Word Document] Zum Herunterladen:
Projektbekannmachung (MS Word document, 28 Kb)

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.