Jungenarbeit und Schule

Von der Freiheit, nicht männlich sein zu müssen.
Neue Fortbildungsreihe schult Lehrer_innen und Pädagog_innen in geschlechterreflektierter Jungenarbeit / Projekthomepage jetzt online. [Mehr Information]

Intersektionale Gewaltprävention

Veranstaltung zum Thema Gewalt und Gewaltprävention, 1. Juli 2010, Hamburg.

Neues Projekt

IGIV - Implementation Guidlines for intersectional peer violence prevention richtet sich an Pädagog_innen und verfolgt die Entwicklung einer intersektional erweiterten Bildungs- und Sozialarbeit.

Basisqualifizierung Jungenarbeit

Im Juni startet in Berlin erneut die dreiteilige Fortbildung "Die vielen Seiten der Männlichkeiten" [Mehr Information]

Neue Wege für Jungs

Wissenschaftliche Begleitung der zweiten Phase des Projektes Neue Wege für Jungs [Mehr Information]

Praktikant gesucht

Wir suchen eine Praktikanten für die Mitarbeit in geschlechtersensibler Sozialarbeit mit Jungen. [Mehr Information]

Dissens sucht Mitarbeiter

Sozialpädagoge gesucht für Hilfen zur Erziehung - Arbeitsbereich Jungenarbeit. [Mehr Information]

Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule als Prävention rechtsextremer Einstellungen und Handlungsmuster

Eine Weiterbildung für LehrerInnen und SozialpädagogInnen.

Bundesprogramm XENOS - Integration und Vielfalt, Ministeriums für Arbeit und Soziales

Xenos Projekt (August 2009 - Juli 2012)

Ein Ziel geschlechterreflektierter Jungenarbeit ist die Förderung von Sozialkompetenzen und Bildungschancen männlicher Jugendlicher. Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen ist damit auch im Schulbereich ein wichtiger Zugang für die Bearbeitung lebensperspektivischer Fragestellungen von männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an LehrerInnen und SozialpädagogInnen in Schule und beruflicher Ausbildung (Berufsschulen, Einrichtungen der außerbetrieblichen Ausbildung und der vollzeitschulischen Ausbildung sowie im Sekundarstufenbereich weiterführender Schulen). Es werden Ergebnisse der Männer- und Geschlechterforschung wie auch der praktischen außerschulischen Jungenarbeit fruchtbar gemacht, um einen weiteren Einblick in die vielfältigen Situationen von Jungen (nicht nur) in der Schule zu gewinnen und das Handlungs- und Interventionsrepertoire der Teilnehmenden zu erweitern.

Im Rahmen einer schuljahresbegleitenden Fortbildung mit einem Umfang von vier zweitägigen Veranstaltungen werden die teilnehmenden PädagogInnen darin qualifiziert, folgende Zusammenhänge zu identifizieren und zu bearbeiten:

  • Männlichkeitsbildern und destruktive Einstellungs- und Handlungsmuster,
  • selbstbeschränkendes Verhalten von Jungen und jungen Männern,
  • geschlechtsspezifische Dimensionen rechtsextremer Orientierungsprozesse männlicher Jugendlicher.

Damit sollen sie unterstützt und befähigt werden zur Erweiterung der Handlungskompetenzen von Jungen bezüglich lebensperspektivischer Fragestellungen und beruflicher Orientierung beizutragen.

Folgende Themenfelder werden in der Fortbildung bearbeitet:

  • Männlichkeitsforschung, geschlechtsspezifische Sozialisationsforschung und praxisbezogene Gendertheorien;
  • Sensibilisierung für Geschlechterverhältnisse auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene (Gender Training);
  • Methoden der geschlechterreflektierten Arbeit mit Jungen;
  • Vielfältigkeit von Männlichkeitsentwürfen in der diversifizierten Gesellschaft und pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten;
  • Geschlechtsspezifische Berufswahl und Lebensplanung und geschlechterreflektierte Berufsorientierungspädagogik;
  • Zusammenhang von Männlichkeit und rechtsextremen Einstellungen;
  • Intersektionale Ansätze der Antidiskriminierungsarbeit unter besonderer Berücksichtigung geschlechterreflektierender und interkultureller Ansätze;
  • Geschlechterreflektierende Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention.

Durchgeführt werden die Fortbildungen von 2010- 2012 in den Bundesländern Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein in Kooperation mit dortigen Bildungsinstituten.

Das Projekt wird durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Die Bereitstellung von Materialien, eine Fachtagung sowie die enge Kooperation mit zentralen Fortbildungs- und Vernetzungsinstitutionen sollen zur Verbreitung der Fortbildung und ihrer Verankerung in den beteiligten Bundesländern beitragen.

Kontakt und Information

Bitte nehmen sie für weitere Informationen und Fragen Kontakt mit uns auf.

Dissens e.V.
Allee der Kosmonauten 67
12681 Berlin
Telefon: +49 (0)30 54 98 75 41 / 30
Bernard Könnecke
<bernard.koennecke@dissens.de>
Klaus Schwerma
<klaus.schwerma@dissens.de>
Olaf Stuve
Email: <olaf.stuve@dissens.de>
Katharina Debus
<katharina.debus@dissens.de>

Gefördert wird das Projekt von Bundesprogramm "XENOS - Integration und Vielfalt" des Ministeriums für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland.

Europäischer Sozialfond für Deutschland