Jungenarbeit und Schule

Von der Freiheit, nicht männlich sein zu müssen.
Neue Fortbildungsreihe schult Lehrer_innen und Pädagog_innen in geschlechterreflektierter Jungenarbeit / Projekthomepage jetzt online. [Mehr Information]

Intersektionale Gewaltprävention

Veranstaltung zum Thema Gewalt und Gewaltprävention, 1. Juli 2010, Hamburg.

Neues Projekt

IGIV - Implementation Guidlines for intersectional peer violence prevention richtet sich an Pädagog_innen und verfolgt die Entwicklung einer intersektional erweiterten Bildungs- und Sozialarbeit.

Basisqualifizierung Jungenarbeit

Im Juni startet in Berlin erneut die dreiteilige Fortbildung "Die vielen Seiten der Männlichkeiten" [Mehr Information]

Neue Wege für Jungs

Wissenschaftliche Begleitung der zweiten Phase des Projektes Neue Wege für Jungs [Mehr Information]

Praktikant gesucht

Wir suchen eine Praktikanten für die Mitarbeit in geschlechtersensibler Sozialarbeit mit Jungen. [Mehr Information]

Dissens sucht Mitarbeiter

Sozialpädagoge gesucht für Hilfen zur Erziehung - Arbeitsbereich Jungenarbeit. [Mehr Information]

Alle sind gleich - alle sind verschieden

  • Antidiskriminierungstrainings für Schulklassen zur vorbeugenden Bearbeitung von Ideologiemustern der Ungleichwertigkeit von Menschen.
  • Projektwochen für Schülergruppen verschiedener Klassenstufen der Grund- und Oberschulen im Sozialraum Marzahn-Mitte und Fortbildungsveranstaltungen für MultiplikatorInnen.

Geschlechterrollenbezogene Abwertungsideologien sind ein zentrales Lernfeld für die Entwicklung von Ideologien der Ungleichwertigkeit von Menschen. Deshalb eignet sich die Bearbeitung von Geschlechterrollen in geschlechtshomogenen Mädchen- und Jungengruppen sehr gut als Einstieg in die weitergehende Auseinandersetzung mit Stereotypen, die einer Vielzahl von gesellschaftlichen Gruppen zugeschrieben werden.

Das Projekt soll durch die Bearbeitung unterschiedlicher vermeintlicher oder realer Gruppenzugehörigkeiten der einzelnen TeilnehmerInnen niedrigschwellig intervenieren und die Auseinandersetzung mit den individuell verschiedenen eigenen Konflikten mit gesellschaftlichen Rollenerwartungen fördern. So soll die Entwicklung von Gegenpositionen zu Ideologiemustern der Ungleichwertigkeit von Menschen unterstützt werden.

Die Projektwochen werden prozessorientiert durchgeführt und bearbeiten Geschlechterrollen und damit zusammenhängende Konflikte ("Junge - Mädchen. Alles klar?"), werden sich im nächsten Schritt mit der Individualität jeder und jedes Einzelnen und der Vielzahl weiterer Diskriminierungsmechanismen ("deutsch" - "Ausländer", "gesund" - "krank/behindert") beschäftigen ("Ich bin einzigartig - jede/r ist einzigartig.") und sich dann den Konflikten jeder/s einzelnen mit Rollenerwartungen und Gruppendruck durch Familie, Umwelt oder peer group zuwenden ("Anders sein im Konflikt.").

Das Handeln gegen Diskriminierung ist ein wichtiges Thema der Seminare, dabei werden Methoden möglichen Handelns eingeübt und Unterstützungs- und Beratungsangebote vorgestellt.

Die Seminare werden von Dissens-Mitarbeiter_innen in Kooperation mit Mitarbeiter_innen anderer Träger der politischen Jugendbildung durchgeführt.

Gefördert durch Civitas

Die Entwicklung dieses Angebots wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms Civitas - initiativ gegen Rechtsextremismus in den Neuen Bundesländern gefördert.

Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Kontaktdetails

Dissens e.V.
Allee der Kosmonauten 67
12681 Berlin

Bernard Könnecke
<bernard.koennecke@dissens.de>