Jungenarbeit und Schule

Von der Freiheit, nicht männlich sein zu müssen.
Neue Fortbildungsreihe schult Lehrer_innen und Pädagog_innen in geschlechterreflektierter Jungenarbeit / Projekthomepage jetzt online. [Mehr Information]

Intersektionale Gewaltprävention

Veranstaltung zum Thema Gewalt und Gewaltprävention, 1. Juli 2010, Hamburg.

Neues Projekt

IGIV - Implementation Guidlines for intersectional peer violence prevention richtet sich an Pädagog_innen und verfolgt die Entwicklung einer intersektional erweiterten Bildungs- und Sozialarbeit.

Basisqualifizierung Jungenarbeit

Im Juni startet in Berlin erneut die dreiteilige Fortbildung "Die vielen Seiten der Männlichkeiten" [Mehr Information]

Neue Wege für Jungs

Wissenschaftliche Begleitung der zweiten Phase des Projektes Neue Wege für Jungs [Mehr Information]

Praktikant gesucht

Wir suchen eine Praktikanten für die Mitarbeit in geschlechtersensibler Sozialarbeit mit Jungen. [Mehr Information]

Dissens sucht Mitarbeiter

Sozialpädagoge gesucht für Hilfen zur Erziehung - Arbeitsbereich Jungenarbeit. [Mehr Information]

Neue Wege für Jungs

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Arbeitspakete der wissenschaftlichen Begleitung

Arbeitspaket 1 (Evaluation der Angebote)

Zum Projekttag 2009 wird anhand von vier Modellregionen die Verbreitung von Jungenaktivitäten rund um den Projekttag untersucht. Gefragt wird anhand von Telefoninterviews mit jeweils 30 SchuldirektorInnen, welche Angebote zur Jungenförderung existieren und welchen Bekanntheitsgrad die Angebote von Neue Wege für Jungs haben.

Arbeitspaket 2 (Sicht der Jungen)

Ein zweiter Aspekt der Untersuchung fokussiert die Einstellungen von Jungen bezüglich der Angebote zur Jungenförderung. Es werden die Sichtweisen, Deutungsmuster und Handlungspraktiken der Jungen mit teilnehmender Beobachtung und Gruppendiskussionen mit Jungen erforscht. Dies umfasst auch die Thematisierung der Gründe von Jungen, sich nicht an Angeboten rund um den Projekttag zu beteiligen, sowie der Gründe, warum Jungen zwar an Angeboten teilnehmen, nicht aber in soziale Berufe gehen. Im Zentrum steht die Frage nach der Sicht von Jungen auf Zukunftskompetenzen. Dazu werden insgesamt sechs Angebote zur Jungenförderung in den Modellregionen ausgewählt, die untersucht werden.

Arbeitspaket 3 (Ziele der Lehrkräfte / MultiplikatorInnen)

Als drittes wird die Sicht der Lehrkräfte/Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Hinblick auf die Angebote von Neue Wege für Jungs mit Hilfe von ExpertInnen-Interviews analysiert. Im Zentrum stehen Männlichkeitsbilder und die angestrebten Ziele der Lehrkräfte/Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Gefragt wird danach, welche Sicht Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren haben. Werden 'neue Wege für Jungs' ermöglicht? Im zweiten Jahr der wissenschaftlichen Begleitung sollen auch Lehrkräfte befragt werden, die sich nicht für Jungenangebote engagieren. Leitend wird bei beiden Gruppen von Lehrkräften auch die Frage nach persönlichen Motivationen bzw. nach Gründen für ein Nicht-Engagement sein.

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