Fortbildungsreihe "Schule: Ein Ort geschlechterreflektierter Arbeit mit Jungen?!"

Start der Fortbildungsreihe in Berlin und Brandenburg: Anfang Februar im SFBB. [Mehr Information]

Call for Contributions: Internetportal Intersektionalität

Für ein Internetportal zum Thema Intersektionalität/Interdependenzen suchen wir Beiträge mit intersektionalen Themenausrichtungen und Formaten. Mehr Information

3. Berliner Fachtag Jungenarbeit

Dokumentation zum 3. Berliner Fachtag Jungenarbeit erschienen. Mit Beiträgen von Prof. Detlef Pech, Koray Yilmaz-Günay und Dissens-Mitarbeitern.

Praxishandreichung Jungenarbeit erschienen

"Die vielen Seiten der Männlichkeiten - Grundlagen geschlechterreflektierter Jungenarbeit" ist in Kooperation mit dem SFBB entstanden. [Mehr Information]

Paul und Paula fragen nach - auf der Suche nach dem Traumberuf...

Inhalt

3. Berufliche Biografien

3.6. Der Krankenpfleger

Roger S., Krankenpfleger auf einer hermatologischen Station

Treffpunkt für die gemeinsame Exkursion ins Benjamin-Franklin-Krankenhaus war die S-Bahnstation Botanischer Garten. Als wir (5 männliche Jugendliche und ich) im Krankenhaus ankamen, zeigte uns Roger zuerst seine Station, auf der er arbeitet, danach setzten wir uns auf einen Rasen und begannen unser Interview. Die Jugendlichen hatten einen Fragezettel vorbereitet, aber schon nach kurzer Zeit entspann sich ein leichtes, interessiertes Frage-Antwort Gespräch, indem die Fragen nicht mehr vom Zettel abgelesen werden mussten. Vor allem ein Jugendlicher (Steffen) zeigte sich von der Möglichkeit Roger interviewen zu können begeistert und übernahm dann auch die Gesprächsführung. Roger hatte offensichtlich selber großen Spaß daran, sich interviewen zu lassen und erzählte begeistert von seiner Arbeit. Wir mussten das Interview nach ca. 75 Minuten abbrechen, da Rogers Schicht begann. Steffen bemerkte noch während des Interviews, dass er sich vor dem Gespräch mit Roger gar nicht vorstellen konnte, wie interessant der Beruf des Pflegers anscheinend doch sein kann. Steffen wollte noch mal die Gelegenheit haben, Roger zu befragen und mehr vom Krankenhausarbeitsalltag mitzubekommen. Roger bot ihm daraufhin an, gern wieder für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen.

Alles in allem eine gelungene, interessante und mit viel Spaß durchgeführte Exkursion, während der auch bei Gesprächen auf dem Weg zum Krankenhaus ein guter Kontakt zwischen mir und den Jugendlichen entstanden ist.

Jens Krabel, Dissens e.V.

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