Fortbildungsveranstaltungen / Termine
Dissens-Mitarbeiter_innen unterwegs
Fachtag "Von Stolpersteinen und Kostbarkeiten... Pädagogische Arbeit in der Migrationsgesellschaft"
...am 03.06.2013 in der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida in Roßwein.
...mit einem Workshop von Katharina Debus: Intersektional erweiterte soziale Arbeit -- Von der Überkreuzung von Ungleichheitsverhältnissen. Einführung in die Intersektionalität und methodische Arbeit "Der große Preis".
Tagungsflyer
(PDF, 1537 Kb)
Abstracts Fachvorträge und Arbeitsgruppe
(PDF, 156 Kb)
Antifeministische Agitation in der extremen Rechten
18.3.2013 - 19 Uhr
Tristeza, Pannierstraße 5
"Raus aus den Köpfen - Genderterror abschaffen!" heißt eine Kampagne von Neonazis. Gemeint ist: zurück zu den "natürlichen" Geschlechterrollen, Schluss mit der Verwirrung! Die Definition, was echte Männer und was echte Frauen (Mütter) zu sein hätten, ist für die Konstruktion einer völkisch-rassistischen Gemeinschaft von fundamentaler Bedeutung.
Dabei greift die neonazistische Szene gesamtgesellschaftliche Debatten um geschlechterpolitische Themen auf und kann sich auf antifeministische Positionen aus der Neuen Rechten, der sogenannten "Lebensschutz"-Bewegung und dem rechtskonservativen und christlichen Spektrum berufen.
In einem mit vielen Beispielen angereicherten Vortrag wollen wir klassische Geschlechterrollenideale der (extremen) Rechten vorstellen und mit der Realität abgleichen und die Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu gesamtgesellschaftlichen Debatten diskutieren.
Eike Sanders ist Mitarbeiterin des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. in Berlin (apabiz), Juliane Lang ist Mitarbeiterin bei Dissens e.V. Berlin. Beide Referent_innen sind Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus und publizieren kontinuierlich zu Geschlechterverhältnissen und gender in der extremen Rechten.
Workshop "Jungen sind anders - Mädchen auch!"
...am 05.03.2013 in Rendsburg mit Katharina Debus auf dem Kongress "Ganztag zwischen den Meeren. Impulse für eine Schule der Vielfalt". Mehr Informationen (PDF).
Konferenz "Wann ist der Mann ein Mann?"
...der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin am 15.3.2013.
Podiumsteilnahme von Katharina Debus im Rahmen des Workshops "Wer sind die neuen Männer?". Mehr Informationen (PDF).
Die vielen Seiten der Männlichkeiten: Basisqualifizierung Jungenarbeit
Auch in 2013 bietet das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg (SFBB) in Kooperation mit Dissens e.V. - Institut für Bildung und Forschung diese dreiteilige Fortbildungsreihe an.
Eine geschlechterreflektierte Jungenarbeit zählt seit einigen Jahren zum Kanon spezialisierter pädagogischer Ansätze. Pädagogisch und geschlechterpolitisch handelt es sich dabei um einen Ansatz, der mit dieser Fortbildungsreihe auf eine tragfähige Grundlage gestellt werden soll.
Ziel der Grundlagenausbildung ist es, theoretisches, methodisches und projektbezogenes Wissen in anregender Weise zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, geschlechterreflektierte Jungenarbeit in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern umzusetzen. Dazu werden in den drei Fortbildungsteilen u.a. folgende Themen behandelt:
- Theoretische Grundlagen, Zielsetzungen und Ansätze der Jungenarbeit.
- Rolle und Selbstverständnis des Pädagogen.
- Vielfältigkeit von Männlichkeitsentwürfen in der modernen Gesellschaft.
- Pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten bei der Entwicklung individueller Lebensentwürfe.
- Themen der Jungenarbeit (u.a. Sexualität, Beziehungsgestaltung, Lebensplanung) und Methoden der Jungenarbeit.
- Geschlechterreflektierende Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention.
- Analyse: Chancen und Grenzen von Jungenarbeit in meiner Einrichtung.
- Praxistransfer: Arbeit an der Entwicklung von Praxisprojekten.
Termine
- 03. - 04.06.2013
- 02. - 03.09.2013
- 25. - 26.11.2013
... jeweils von ca. 9:45 bis 17:15 Uhr
Zielgruppe: Berliner und Brandenburger Mitarbeiter_innen aus der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit/Jungenarbeit.
Teilnahmezahl: Maximal 18.
Dozenten: Michael Hackert, Bernard Könnecke, Olaf Stuve.
Anmeldeschluss: 15.04.2013
Kontakt: Bernard Könnecke <bernard.koennecke@dissens.de>
Bisherige Veranstaltungen
Feminismus Symposium
Feminismus Symposium. f******* – Towards New Perspectives on Feminism Feminism and New Masculinities
Sonntag, 3. Februar 2013, 16.30 Uhr
Diskussion mit Dissens e.V. (Berlin), Ann Phoenix (Prof. Erziehungswissenschaften, University of London), Mark Simpson (Journalist,
Autor, Darlington; Mitbegründer der Metrosexualität), moderiert von Regina Frey (Genderbüro).
In deutscher und englischer Sprache.
Auf den medialen Schlachtfeldern tobt seit geraumer Zeit ein Kampf um einen neuen, erneuerten, wiedergeborenen oder verlorenen Feminismus. Sehnsucht und Hoffnung, historisches und kritisches Bewusstsein, Vorurteile und Befürchtungen prallen mit überraschender Heftigkeit zusammen. Auf interdisziplinärer Basis will das Projekt f******* gegenwärtige und zukünftige Kampffelder des Feminismus analysieren und diskutieren aus verschiedenen Perspektiven. Das Programm besteht aus einem dreitägigen Symposium, einer Ausstellung, einem Konzert und einem Feuilletonspezial.
Ein Projekt von Espace Surplus (Berlin) zusammen mit Goldsmiths University London in Kooperation mit Friedrich-Ebert-Stiftung und Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)
Poika-Tagung 2012
Poika - Verein zur Förderung von gendersensibler Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht
22.10.2012
FH Campus Wien
...mit Vortrag von Olaf Stuve: Jungen_Burschenpädagogik ist mehr als die Frage nach einem Geschlecht - Intersektionale Perspektiven auf Jungenpädagogik
Tagungsflyer: Programm und Workshops
(PDF, 264 Kb)
Fachtag "Rosa, Blau, Braun. Geschlechterreflektierende Präventionsarbeit gegen Neonazismus"
15.10.2012
Villa Leipzig
Veranstaltet von den Projekten "Mut vor Ort" der AGJF Sachsen und Miteinander e.V.
Darin ein Workshop mit Katharina Debus:
Von Männlichkeitsanforderungen und pädagogischer Praxis (Vorläufige Version der Ausschreibung)
Jungen begegnen in allen Aspekten ihres Alltags Männlichkeitsanforderungen, so auch in der pädagogischen Praxis. Viele ihrer Handlungsweisen sind Antworten auf diese Anforderungen. Pädagog_innen wiederum gehen in ihrem pädagogischen Handeln von verschiedenen Jungenbildern aus, die ihre Praxis beeinflussen.
Um die Vielschichtigkeit geschlechtsbezogenen Verhaltens von Jungen besser zu verstehen und darauf aufbauend pädagogisches Handeln weiterzuentwickeln ist eine Auseinandersetzung mit Männlichkeitstheorie hilfreich.
Von einer auch für die Arbeit mit Jugendlichen geeigneten Methode zur Reflexion von Männlichkeitsnormen [1] ausgehend, führt die Referentin in praxisrelevante Erkenntnisse der Männlichkeitsforschung ein, um daraus Empfehlungen für die geschlechterreflektierende und rechtsextremismuspräventive Arbeit mit Jugendlichen abzuleiten.
Weitere Informationen und Anmeldung
[1] Diese Methode arbeitet mit Schimpfwörtern, sodass die Möglichkeit besteht, dass dabei Verletzungen aufgerufen werden.
Einführung in die geschlechtergerechte Arbeit mit Jungen und Mädchen in der Schule
30. November und 01. Dezember 2012
Fortbildungsangebot des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) in der Sparkassenakademie in Kiel.
In pädagogischen Debatten finden sich widersprüchliche Jungen- und Mädchenbilder: Einerseits werden diese als grundsätzlich verschieden beschrieben bis hin zum Ruf nach getrennten Mädchen- und Jungendidaktiken, getrenntem Unterricht und getrennten Lehrmaterialien. Diese Sichtweise ist geprägt von Bildern des männlichen Bildungsverlierers oder Problemverursachers sowie der weiblichen Überfliegerin, der alle Türen offen stehen. Ressourcen von Jungen wie auch Probleme von Mädchen werden in den letzten Jahren zunehmend ausgeblendet. Dem gegenüber steht eine Sichtweise, die Geschlecht als irrelevant für guten Unterricht ansieht - Gleichbehandelung bewirkt Bildungsgerechtigkeit.
Im Workshop wird es darum gehen, eine dritte Perspektive zu entwickeln: Probleme und Ressourcen von Jungen wie Mädchen werden gleichermaßen in den Blick genommen und in den Zusammenhang traditioneller und modernisierter Geschlechter-Anforderungen gestellt. Hierfür werden Erkenntnisse der Männlichkeits- wie Weiblichkeitsforschung praxisnah aufbereitet. Es wird ein Blick entwickelt, der geschlechtsbezogene Unterschiede wahr- und ernst nimmt, ohne Jungen bzw. Mädchen dabei als grundsätzlich verschieden zu homogenisieren und die Unterschiede innerhalb der Geschlechtergruppen unsichtbar zu machen. Zusätzlich werden strukturelle Faktoren des Schulsystems in die Analyse einbezogen, die zu geschlechtsbezogen unterschiedlichen Problemen für Mädchen und Jungen in der Schule führen.
Geschlechterreflektierte Arbeit braucht erstens Wissen um Gründe geschlechtsbezogener Verhaltensweisen, zweitens eine pädagogische Haltung, die dieses Wissen in Verständnis pädagogischer Situationen wie auch in Selbstreflexion umsetzt sowie drittens didaktische und methodische Kenntnisse, um aus der Haltung Praxis folgen zu lassen. Der Einführungs-Workshop wird sich durch Wissensvermittlung und die Arbeit an Praxisbeispielen vor allem auf die ersten beiden Bereiche konzentrieren und die Teilnehmenden ermutigen, dies unter Rückgriff auf das jeweils vorhandene pädagogische Repertoire in gezieltere didaktische und methodische Entscheidungen umzusetzen. Zusätzlich werden einzelne Methoden der Jungen- und Mädchenarbeit ausprobiert und vermittelt.
Referentin: Katharina Debus, Dipl. Pol., ist seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dissens e. V. im Bereich Forschung und Fortbildung in den Projekten
Die sanfte Seite? - Mädchen und Frauen in der extremen Rechten
Fortbildung mit Juliane Lang von Dissens e.V. am 9. Mai 2012 in Marzahn-Hellersdorf.
Mehr Information
(PDF, 14 Kb)
Tagesseminare zum Thema "Schule und Geschlecht" in Kiel
In Kooperation mit dem Institut für Qualitätsentwicklung in Kiel.
- 02.11.2011 Schule - Leistungen - Geschlecht
- 07.12.2011 Geschlechterreflektierte Berufs- und Lebensplanung
- 07.03.2012 Postfeminismus, Beziehungsorientierung und Essstörungen - von Ressourcen und Fallen von Weiblichkeitsanforderungen im schulischen Geschehen
- 09.05.2012 Wettbewerb, Abgrenzungsvermögen und Risikoverhalten – von Ressourcen und Fallen von Männlichkeitsanforderungen im schulischen Geschehen
Referentin: Katharina Debus, Dissens e. V.
Die Seminare finden jeweils von 14.00 - 18.00 Uhr im IQSH, Schreberweg 5 in 24119 Kiel-Kronshagen statt.
Das Programm zum Herunterladen
(MS Word document, 155 Kb)
Anmeldung
Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein
Kontakt: Dr. Beate Lesting-Buermann
E-Mail: lesting-buermann@t-online.de
Geschlechterreflektierte Pädagogik
17./18. November 2011
10.00 - 18.00 Uhr
Interkulturelles BZ, Münsterlandstr.33, 10317 Berlin
Wie kann geschlechterreflektierte Pädagogik Homogenisierungen von Jungen beziehungsweise von Mädchen vermeiden und dennoch geschlechtsbezogene Problematiken ernst nehmen? Geschlechterreflektierte Pädagogik braucht Haltung, Wissen und Methodik. Dabei ist es wichtig zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und individuell vielfältigen Praxen zu unterscheiden.
In der zweitägigen Fortbildung werden wir anhand von Auseinandersetzungen mit Männlichkeits- und Weiblichkeitsanforderungen Ansatzpunkte geschlechterreflektierter Pädagogik (Mädchen- und Jungenarbeit sowie reflexive Koedukation) vorstellen und methodische Umsetzungen in die Praxis diskutieren.
ReferentInnen: Katharina Debus und Olaf Stuve (Dissens e.V.)
Im Rahmen der Fortbildungs-& Qualifizierungsreihe DEMOKRATISCH HANDELN IM BERUFLICHEN ALLTAG von LICHT-BLICKE, Netzwerk für Demokratie und Toleranz.
Anmeldung: post@licht-blicke.org
Mehr Information (PDF)
3. Berliner Fachtag Jungenarbeit: Jungenarbeit in Bewegung - Reflexion, Diskussion, Neue Ansätze
Mittwoch, 6. Oktober 2010, 9 - 16.30 Uhr
Guttempler-Haus Neukölln
Wildenbruchstraße 80, Berlin-Neukölln
Eine Veranstaltung der Berliner Fachrunde Jungenarbeit in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg, der AG Jungen Neukölln, dem Jugend- und Familieninfobüro Neukölln und Dissens e.V.
Weitere Informationen: Bernard Könnecke <bernard.koennecke@dissens.de>
Programm
(PDF, 81 Kb)
Dokumentation zum 3. Berliner Fachtag Jungenarbeit
- Fachvorträge von Prof. Detlef Pech und Koray Yilmaz-Günay
- Workshoptexte von Marek Spitczok von Brisinski & Wolfgang Werner, Koray Yilmaz-Günay & Caro Köhler sowie den Dissens-Mitarbeitern Michael Hackert, Olaf Stuve und Bernard Könnecke
Dokumentation zum 3. Berliner Fachtag Jungenarbeit
(PDF, 2969 Kb)
Die vielen Seiten der Männlichkeiten: Basisqualifizierung Jungenarbeit
Auch in 2010 bietet das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg in Kooperation mit Dissens e.V. diese dreiteilige Fortbildungsreihe an. Anmeldeschluss ist der 15.4.2010.
3. Fachtagung "Sexy aufgeklärt" in Marzahn-Hellersdorf -
Sexualpädagogik zeitgemäß vermittelt!
Dienstag, 29. September 2009, 9 - 16.30 Uhr
Alice Salomon Hochschule Berlin
Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft "Geschlechterdifferenzierte Kinder- und Jugendarbeit Marzahn-Hellersdorf".
SprecherInnen: Erika Schwarz (HELLA - Klub für Mädchen und junge Frauen) und Bernard Könnecke (Dissens e.V.).
Weitere Informationen: Bernard Könnecke <bernard.koennecke@dissens.de>
Flyer
(PDF, 781 Kb)
Anmeldung
(MS Word document, 34 Kb)
2. Berliner Fachtag Jungenarbeit: Die Vielfalt der Jungenarbeit - Aktuelle Herausforderungen für die Praxis
Donnerstag, 25. September 2008, 9 - 17 Uhr
Alte Feuerwache
Axel-Springer-Str. 40/41, Berlin-Kreuzberg
Eine Veranstaltung der Berliner Fachrunde Jungenarbeit in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg, dem Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung und Dissens e.V.
Weitere Informationen: Bernard Könnecke, <bernard.koennecke@dissens.de>
Programm
(PDF, 161 Kb)
Dokumentation zum 2. Berliner Fachtag Jungenarbeit
(PDF, 1291 Kb)
Fachtag Jungenarbeit 3
Freitag, den 3. November 2006, 10 bis 17 Uhr.
Haus der Jugend "Anne Frank", Mecklenburgerische Str. 15, 10713 Berlin, Nähe U-Bahnhof Heidelberger Platz, Telefon 9029/22586.
Der Fachtag Jungenarbeit 3 ist eine Veranstaltung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, in Kooperation mit der Sozialpädagogischen Fortbildungstätte Jadgschloß Glienicke und richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit, Kindertagestätten und Horte, Jugendhilfeeinrichtungen und Lehrer. Interessierte Frauen sind herzlich willkommen!
Berliner Fachtag Jungenarbeit: Jungenarbeit Jetzt! - Praxiskonzepte für die Arbeit mit Jungen
Mittwoch, 6. September 2006, 10 - 17 Uhr
Haus der Jugend Charlottenburg
Zillestr. 54, 10585 Berlin ( U-Bhf. Deutsche Oper)
Eine Veranstaltung der Berliner Fachrunde Jungenarbeit in Kooperation mit der sozialpädagogische Fortbildungsstätte "Jagdschloss Glienicke" und Dissens e.V.
Flyer (PDF, 121 Kb)
Dokumentation zum Berliner Fachtag Jungenarbeit
Inhalt der Dokumentation:
- Einführende Referate von Jens Krabel und Olaf Jantz
- Workshops
- Podiumsdiskussion
- Foto-Dokumentation
Dokumentation zum Berliner Fachtag Jungenarbeit (PDF, 5,49 Mb - Vorsicht! Große Datei.)
Podiumsdiskussion: Jungenarbeit jetzt! - Perspektiven der Jungenarbeit in Berlin
Donnerstag, 7. September 2006, Beginn 19:30 Uhr
Rathaus Schöneberg, BVV-Saal, John-F.-Kennedy-Platz
Die geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen sind in der pädagogischen Diskussion und darüber hinaus in aller Munde, so etwa bei den Debatten um unterschiedliche Schulleistungen oder in der Gewaltprävention. Die Notwendigkeit von geschlechtsbewusster pädagogischer Arbeit mit Jungen scheint allgemein anerkannt und ist in Richtlinien auf Bezirks- und Landesebene verankert. Alle wollen also Jungenarbeit, aber nur selten wird Jungenarbeit gemacht. Das soll sich ändern!
Die Referenten, auf unterschiedliche Weise mit der bisherigen Entwicklung von Jungenarbeit in Deutschland verbunden, diskutieren die bisher erreichten inhaltlichen Standards, die Umsetzung in der Praxis und die Perspektiven der Jungenarbeit. Dabei sollen die Erfahrungen aus verschiedenen Feldern der Kinder- und Jugendarbeit ebenso berücksichtigt werden wie der unterschiedliche Entwicklungsstand der Jungenarbeit in verschiedenen Bundesländern.
Die Podiumsdiskussion soll die Auseinandersetzung um geschlechtsbewusste Arbeit mit Jungen in Berlin anregen. Sie soll aber auch Männer und Frauen ermutigen, in allen Feldern der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen selbst aktiv zu werden. Sie hat außerdem zum Ziel, die für eine erfolgreiche Jungenarbeit notwendigen Rahmenbedingungen und strukturellen Voraussetzungen zu benennen und an Politik und Verwaltung zu adressieren.
Es diskutieren:
- Miguel Diaz (Neue Wege für Jungs, Bielefeld)
- Stephan Höyng (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin)
- Reinhard Naumann (Bezirksstadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf)
- Peter Ogrzall (JBS Kaubstraße e.V., Berlin)
- Sebastian Schädler (Pat-EX e.V., Berlin)
Eine Veranstaltung von Dissens e.V. in Kooperation mit der Berliner Fachrunde Jungenarbeit und der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB).
Tagung: "Männliche Sozialisation und Gewalt"
Geschlechtsbewusste Arbeit mit Jungen: Kita, Schule, Jugendhilfe, Familie, Sport.
29. - 30. August 2006
Veranstalter sind die Friedrich Ebert Stiftung und die "Landeskommission Berlin gegen Gewalt". Alle Arbeitsgruppen auf dieser Tagung werden von MitarbeiterInnen von Dissens e.V. moderiert.
Tagungsflyer (PDF, 121 Kb)


