Aktuelles

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Portal Intersektionalität

Seit dem 10.12.2012 läuft die 2. online Methodenkonferenz auf dem Portal Intersektionalität. Hier wird die "Analyse von Dominanzkulturen in Organisationen" (eine Methode aus unserem Projekt /IGIV - Implementation Guidelines for an Intersektional Peer Violence Preventive Work) diskutiert. Schaut rein, lest und kommentiert im Portat Intersektionalität.

Artikel über das Projekt IGIV (Implementation Guideline for an Intersectional Peer Violence Preventive Work) im online Journal ERIS erschienen

Mart Busche, Elli Scambor und Olaf Stuve (2012): An Intersectional Perspective in Social Work and Education (PDF)

Abstract

In this article we will describe fundamental results of the European Union (Grundtvig) project IGIV - Implementation Guideline for an Intersectional Peer Violence Preventive Work (Stuve et al. 2011). For the need analysis individual and group interviews have been conducted including a wide variety of social nongovernmental and public organizations working in the field of diversity and violence prevention. The intersectional concept also will be introduced as a critical perspective on dominance relations for the field of social work and education.

The needs analysis exposed, that different dominance relations play different roles in the countries and also in different working fields. It became obvious that specifically tailored implementation strategies might be needed regarding social work and education with focus on anti-discrimination work and violence prevention. An intersectional approach which always considers the concrete life conditions of the target group of educational programmes and social work support such a tailored implementation. In the last part of the article we expose examples for the implementation of an intersectional approach in education and discuss consequences for pedagogy.

ERIS web Journal 1/2012 (Editorial)

Portal Intersektionalität online

Seit April 2012 ist das Portal Intersektionalität online. Auf diesem Portal werden Diskussionen über das Konzept Intersektionalität geführt. Theorie, Wissenschaft und (pädagogische) Praxis stehen hier nah nebeneinander, so dass die jeweiligen Bereiche von gegenseitigen Kritiken, Wünschen und Irritationen angeregt werden können. Von Mitte Mai bis Juni Mai findet die Methodenkonferenz zum IGIV-Video-Clip "Two blue Crocodiles and the Gap in the System" statt.

Portal Intersektionalität

IGIV - Implementation Guidelines for Intersectional Peer Violence Prevention - Curriculum für einen intersektionalen Trainingskurs

[Download Document] Flyer
(PDF, 115 Kb)

Ergebnisses des Projekts und weitere Informationen

Call for Contributions: Internetportal Intersektionalität

Für ein Internetportal zum Thema Intersektionalität/Interdependenzen suchen wir Beiträge mit intersektionalen Themenausrichtungen und Formaten:

  • Porträts intersektionaler/interdependenter Forschungsprojekte (auch Dissertationsprojekte)
  • Material zu intersektionalen Praxisprojekten (Selbstdarstellung, Werbung, Materialaustausch, Methodendiskussion etc.)
  • Hinweise auf intersektionale Tagungen, Literatur, Rezensionen, Links, CfP etc.

Mit dem 'Portal Intersektionalität' planen wir eine Internetseite, die Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform für Information, Kooperation und Vernetzung bietet. Das Portal wird vom Ministerium für Innovation NRW gefördert und soll im Februar 2012 online gehen.

Mehr Informationen zur Einreichung Ihrer Beiträge sowie ein ausführliches Konzept

Einsendeschluss: 31.12.2011

Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Mail an: intersektionalitaet@uni-wuppertal.de

Praxisprojekte bitte auch an: janna.frenzel@dissens.de

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Prof. Dr. Katharina Walgenbach und Markus Gippert

Hintergrundinformationen zum Internetportal

Ziel des 'Portals Intersektionalität' ist die vitale Weiterentwicklung des Paradigmas Intersektionalität in Forschung, Lehre und Praxis. Das Internetportal fördert innovative Theoriebildung, gegenseitige Theorie-Praxis-Wahrnehmung sowie die kritische Selbstreflexion und trägt zu einem themen- und disziplinübergreifenden Austausch bei.

Als Pilotprojekt legt das Portal Intersektionalität zunächst einen Schwerpunkt auf die Sozialwissenschaften sowie den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich).

Ein wichtiger Bestandteil des Portals werden verschiedene Schlüsseltexte zu unterschiedlichen Aspekten von Intersektionalität / Interdependenzen sein (z.B. Geschichte, Migration, Gesellschaftstheorie, Kritik etc.). Des Weiteren wird das Portal Datenbanken zur intersektionalen/interdependenten Forschungsprojekten und Praxisprojekten zur Verfügung stellen sowie eine umfangreiche Linksammlung, Literaturdatenbank, Hinweise auf Tagungen, Konferenzen und Call for Papers.

Für Praktiker_innen, die sich positiv auf das Konzept Intersektionalität beziehen, bietet das Internetportal die Möglichkeit, Porträts eigener Projekte öffentlich zu machen, Workshops zu bewerben oder Projektdokumentationen zu publizieren. Darüber hinaus wird es ein Methoden-Laboratorium geben, in dem sich Parktiker_innen über intersektionale Methoden austauschen können und diese gemeinsam weiterentwickeln.

Zudem bietet das Internetportal eine Plattform für die Dokumentation von intersektionalen Konferenzen (=>Audiodateien) sowie die Durchführung eigener E-Konferenzen. Nicht zuletzt eröffnet das Portal virtuelle Experimentierräume, in denen beispielsweise die Potenziale der Verbindung von Intersektionalität/Interdependenzen und Hypertext ausgelotet werden können.

Organisation

Markus Gippert, Bergische Universität Wuppertal
Kontakt: intersektionalitaet@uni-wuppertal.de

Konzeption / Organisation

Prof. Dr. Katharina Walgenbach/ Dipl päd. Friederike Reher Professur Gender und Diversity in Erziehungs- und Sozialwissenschaften Bergische Universität Wuppertal FB G / Pädagogik, Soziologie. Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal