GemTrEx – Professionalisierung für Gender-TrainerInnen und -ExpertInnen (2006-2008)

Mitarbeitende: Klaus Schwerma und Dr. Bettina Knothe

Gefördert von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Sokrates/Grundtvig

Auf der Basis von Bedarfsanalysen, Entwicklung von Qualitätskriterien für Gender Kompetenz und bereits bestehenden nationalen Lehrgängen und Tools zu Gender Kompetenz und Gender Forschung wurde in diesem Projekt ein modellhaftes Ausbildungscurriculum für die internationale Qualifizierung von Trainer_innen und Expert_innen entwickelt („Train the Gender Trainer & Experts").

Lernen und Lehren zwischen Expert_innen der Gender Forschung, Gender Bildung, Gender Mainstreaming Beratung und -Organisationsentwicklung wurde zu einer Gesamtbildungsveranstaltung zusammengeführt, an der neben den Projektpartner_innen auch andere interessierte Gender Trainer_innen - Expert_innen aktiv partizipieren und sich weiterbilden konnten.

  • Bedarfsanalyse zur Entwicklung von Qualitätskriterien für Professionen im Feld der Geschlechterarbeit (Gender Experts).
  • Entwicklung von Qualitätskriterien und Entwicklung eines Zertifizierungs-Konzepts für Gender Kompetenz (Grundlage für einen internationalen Lehrgang für Gender Kompetenz)
  • Evaluation des Gesamtprojekts
  • Durchführung einzelner Module im Rahmen des internationalen Pilot-Lehrgangs
  • Teilnahme als Lernende im Rahmen des internationalen Pilot-Lehrgangs

Projektpartner_innen

Frauenservice Graz, Österreich (Projektkoordination)

Männerberatung Graz, Österreich

Mirovni/Peace Institute, Ljubljana, Slowenien

Universitat de Girona, Spanien

Newham College, London, Großbritannien

Downloads

Broschüre zu Qualitätskriterien und Weiterbildung für die Genderarbeit (dt.)

Professional Standards for Gender Work in Adult Education (engl.)

Bedarfsanalyse (engl.)

Ausbildungskompendium (engl.)

Zuletzt aktualisiert am 05.06.2020

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.