Lebenssituation und Belastung von Männern mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland (2011–2013)

Projektmitarbeitende: Ludger Jungnitz, Dr. Ralf Puchert

Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. führte gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und im Auftrag der Universität Bielefeld eine Befragung von Männern mit Behinderungen und Beeinträchtigungen durch, die in Privathaushalten leben.

Die Studie erforschte die Lebenssituation und Belastungen von Männern mit Beeinträchtigungen, Behinderungen und chronischen Erkrankungen in Privathaushalten in Deutschland, insbesondere in Bezug auf Gewalt und Diskriminierung. Sie stellte damit parallel zum Teil "Haushaltsbefragung" der Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen in Deutschland" entsprechende Daten für Männer zur Verfügung und verglich sie da wo möglich.

Im Abschlussbericht werden die Daten über die Lebenssituation von Männern mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Haushalten den Daten der Durchschnittsbevölkerung aus der Pilotstudie "Gewalt gegen Männer" und der repräsentativen Befragung „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland“ gegenüber gestellt.

Die Informationen sollen Politik und Gesellschaft dabei unterstützen, den Interessen von Menschen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen noch besser gerecht werden.

Publikation

Abschlussbericht beim BMAS

Zuletzt aktualisiert am 05.06.2020

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.