Abgeschlossene Projekte

Dissens - Institut für Bildung und Forschung hat seit seinem Bestehen zahlreiche Forschungs- und Bildungsprojekte durchgeführt. Hier finden Sie Informationen zu den Projekten, geordnet nach Themen. Wenn Sie auf die Namen der Projekte klicken, erhalten Sie weitere Informationen.

Männlichkeiten, Geschlechterverhältnisse und Arbeit

Männer ins Grundschullehramt – Wie Geschlechtervielfalt in Kollegien von Grundschulen erreicht werden kann (2016)

Dieses Projekt ging der Frage nach, wie in Fachkollegien in Grundschulen mehr professionelle Geschlechtervielfalt – d.h. eine heterogene Lehrer_innenschaft, die geschlechts- und diversitätsreflektiert arbeitet – erreicht werden kann. Es gab im Projektzeitraum in Deutschland bereits einige Maßnahmen an verschiedenen Standorte, die sich um die Erhöhung des Männeranteils unter Grundschullehrkräften bemühten. Diese Maßnahmen sowie die darin gesammelten Erfahrungen wurden in diesem Projekt reflektiert und mit den Ergebnissen der internationalen Forschung zum Thema verglichen. Die Ergebnisse der Reflektionen sind in eine Handreichung für verschiedene Akteur_innen eingeflossen, die im Sommer 2017 erscheinen soll.

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Fostering Caring Masculinities (FOCUS) (2005–2007)

Im Rahmen des Gleichstellungsaktionsprogramms der EU zielte das Projekt FOCUS auf die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, indem die Bereitschaft von Männern, Fürsorge- und Pflegeaufgaben (Caring) zu übernehmen, gefördert wird und langfristig die Vereinbarkeitsbedingungen zwischen Erwerbsarbeit und Privat- und Familienleben von Männer verbessert werden. Vereinbarkeits- und Verbesserungsbedingungen von Männern zwischen Erwerbsarbeit und Privat- und Familienleben wurden untersucht und analysiert.

Gemeinsam mit Kolleg_innen aus Island, Slowenien, Norwegen und Spanien haben Mitarbeiter_innen von Dissens die länderspezifischen und vergleichenden Projektergebnisse und Leitfäden zur Förderung fürsorge-orientierter Lebenspraxen von Männern erarbeitet.

Die Zielgruppen des Projekts waren Entscheidungsträger_innen und Beschäftigte als Veränderungsakteure von Gleichstellungsprozessen innerhalb von Unternehmen und Organisationen. Darüber hinaus gehörten zur Zielgruppe Vertreter_innen der Gewerkschaften und Unternehmensverbände, Politik und Medien sowie geschlechtliche Gleichstellungsexpert_innen und Berater_innen.

Mitarbeiter: Marc Gärtner, Stefan Beier, Klaus Schwerma

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Work Changes Gender (2001–2005)

Im Forschungsprojekt 'Work Changes Gender' wurde mit einem interdisziplinären Forscherteam aus 6 Ländern vielfältige Untersuchungen zum Thema 'Neuorientierung männlicher Lebensweisen – Neue Formen der Arbeit, Chancen für die Gleichstellung der Geschlechter' durchgeführt.

Ausgangspunkt der Untersuchungen waren weitreichende Veränderungen im Geschlechterverhältnis in der Berufsarbeit in den letzten Jahrzehnten. Das Verhältnis von Männern und Frauen in der Berufsarbeit verändert sich. Dennoch wird Männlichkeit weiterhin eng mit Berufsarbeit verknüpft. Die Forschung machte deutlich, dass viele Männer Lebensformen jenseits von Rollenklischees anstreben, diejenigen, die diese Bedürfnisse umsetzen jedoch in ihren Organisationen durch eine männerbündische Arbeitskultur ausgegrenzt werden. Ergebnis der Studie war, dass Männer eine an sie gerichtete Gleichstellungspolitik brauchen.

Mitarbeiter: Dr. Ralf Puchert, Marc Gärtner, Stephan Höyng

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Zuletzt aktualisiert am 21.05.2018