Frankfurt: Maskulinistische Influencer, Männercoaches und andere misogyne männliche Akteure auf digitalen Plattformen

Trotz oder wegen Bewegungen und Gewinne hin zu einer einer geschlechtergerechte(re)n Gesellschaft, beobachten wir derzeit diverse Gegenbewegungen. Eine davon findet sich auf digitalen Plattformen in Form maskulinistischer Influencer wie Andrew Tate, sowie anderer Dating- Finanz oder Männercoaches. Mit Erfolgsversprechen, sowie sexistischen, misogynen und antifeministischen Boitschaften sowie starr-einengenden Männlichkeitsbildern erreichen sie ein großes Publikum – meist Jungen und junge Männer.

In diesem Workshop werden zentrale Akteure, ihre Inszenierung und Narrative & schließlich Erklärungsansätze vorgestellt, worin deren Anziehungskraft für Jungen und junge Männer besteht. Schließlich werden gemeinsam Handlungsstrategien zum Umgang mit diskriminierenden Inhalten und Äußerungen erarbeitet.

Content Note: Es werden Videos gezeigt, die misogynie, sexualisierte Gewalt (in verbaler Form) und rassistische Aussagen enthalten. 

Es wird sich um eine wertschätzende und fehlerfreundliche Arbeitsatmosphäre bemüht, in der Fragen und Unsicherheiten Raum haben. Eine diskriminierungskritische Grundhaltung ist uns wichtig.

Auf dem Fachtag „Haltung für demokratische Werte in der Bildungs- und Sozialarbeit“ in Frankfurt am Main.

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.