Wann: 15. November, 14:30-16:00 Uhr
Ort: Online
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte
Referentin: Maiken Schiele
Inhalt:
Sexistische Sprüche, Übergriffe und Abwertungen aufgrund verengter Geschlechterbilder gehört nach wie vor zum Alltag von Mädchen und Frauen. Sexismus gehört auch zum Alltag vieler inter, trans* und nicht-binärer Personen, die als Mädchen oder Frauen wahrgenommen werden oder in der Vergangenheit als solche wahrgenommen wurden, obwohl sie dies nicht (oder nur teilweise) sind. Geschlechteranforderungen, wie junge Menschen sich zu verhalten, auszusehen, zu lieben und zu fühlen haben, können sich auf ihre freie Entfaltung auswirken.
Sexismus und diskriminierendes Verhalten stehen im engen Zusammenhang mit Antifeminismus und spielen auch im pädagogischen Bereich eine wichtige Rolle. Für pädagogische Fachkräfte ist ein sensibler Umgang aber auch entschiedenes Eingreifen notwendig, um Schutz und Widerspruch bei (verbalen) Angriffen zu leisten.
Organisatorisches:
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Netzwerkprojekts „Alles Glaubenssache? Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft der Diversität“ der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung sowie im Rahmen des Projekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ statt. Das Projekt wird vom Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung, der Amadeu Antonio Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. gemeinsam umgesetzt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung: Anmeldungen sind hier möglich.



