Neue pädagogische Handreichung jetzt verfügbar: „BeBoys in der OKJA – Methoden der geschlechterreflektierten Jungen*arbeit für die offene Kinder- und Jugendarbeit"*

Neue pädagogische Handreichung jetzt verfügbar: „BeBoys in der OKJA – Methoden der geschlechterreflektierten Jungen*arbeit für die offene Kinder- und Jugendarbeit"*

Wir freuen uns, euch die pädagogische Handreichung des Projektes BeBoys* Reinickendorf vorzustellen!

Auf rund 70 Seiten widmet sie sich den spezifischen Bedarfen und Herausforderungen der geschlechterreflektierten Jungen*arbeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und bietet konkrete Methoden für die Arbeit mit Jungen* und gemischtgeschlechtlichen Gruppen.

Der erste Teillegt die theoretischen Grundlagen der geschlechterreflektierten Jungen*arbeit mit einem besonderen Blick auf offene Kontexte – bestehende Konzepte werden gezielt um die Perspektive der OKJA erweitert. Teil Zwei beleuchtet die Besonderheiten der geschlechterreflektierten Jungen*arbeit in der OKJA: Räume und Settings einer Einrichtung werden als Teil der pädagogischen Arbeit verstanden, und mögliche Angebotsformate werden vorgestellt. Der dritte – und umfangreichste – Teil präsentiert 20 erprobte Methoden, die für offene Kontexte adaptiert wurden und direkt einsetzbar sind.

Ziel der Handreichung ist es, geschlechterreflektierte Herangehensweisen und Methoden in bestehenden Einrichtungen und Teams zu verankern – praxisnah, niedrigschwellig und nachhaltig.

Hier geht es zur kostenlosen PDF der Handreichung. Die Printversion ist bestellbar gegen eine Versandkostenpauschale über: bestellung@dissens.de

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.