Pressekonferenz am 25.06.2026 zum Zwischenbericht zur Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach

Wir stellen am 25.06.2026 gemeinsam mit dem Insitut für Praxisforschung und Projektberatung sowie der Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg die Ergebnisse des Zwischenberichts zur Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach vor.

Wir stellen am 25.06.2026 gemeinsam mit dem Insitut für Praxisforschung und Projektberatung sowie der Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg die Ergebnisse des Zwischenberichts zur Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach vor. Im September 2023 gab das Bistum Essen bekannt, dass Meldungen vorliegen, wonach der frühere Kardinal Hengsbach (1910-1991) sexualisierte Gewalt ausgeübt haben soll. Die Beschuldigungen beziehen sich zum einen auf Kardinal Hengsbachs Amtszeit im Bistum Essen, zum anderen auf seine Zeit im Erzbistum Paderborn. Die Studie des IPP, Dissens und  der FZH untersucht u.a. die Meldungen und den Umgang damit aus einer historisch-biografischen und einer sozialwissenschaftlichen Perspektive. Die Finanzierung der Studie erfolgt als Zuwendung durch das Bistum Essen, das Erzbistum Paderborn, die Bischöfliche Aktion Adveniat, die Katholische Soldatenseelsorge und das ZdK. Für den Zwischenbericht wurden mehrere 3000 Seiten Akten ausgwertet sowie eine weitere Vielzahl von Akten gesichtet und 28 qualitative Interviews ausgewertert.

Der Zwischenbericht steht im Anschluss an die Pressekonferenz hier zum Download bereit.

 

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.