Workshop: Antifeminismus in der Lehre – Inputworkshop für Professor*innen/ Lehrtätige

Wann: Donnerstag 25.01.2024, 16:00-17:30 Uhr.
Ort: online, via ZOOM
Zielgruppe: Professor*innen und Lehrtätige aller Hochschulen in Brandenburg.
Referent_innen: Laura Sasse - wissenschaftliche Mitarbeiterin und Bildungsreferentin bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. | Projekt: Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken

Inhalt
AntifemiWAS? Auch in Wissenschaft und Lehre erfahren Beschäftigte an Hochschulen antifeministische Anfeindungen. Dabei tritt Antifeminismus sehr verschieden auf. So berichten Lehrende von verbalen antifeministischen Äußerungen in Seminaren, Hassmails aufgrund geplanter Veranstaltungen zu geschlechtlicher Vielfalt sowie diffamierenden parlamentarischen Anfragen auf Hochschulprojekte im Themenfeld Gender Studies. Im Umgang mit Antifeminismus stehen Betroffene vor großen Herausforderungen und der Wunsch danach, souverän agieren zu können wird größer.

In diesem Inputworkshop steht eine inhaltliche Sensibilisierung für antifeministische Einflussnahme an Hochschulen im Vordergrund. Folgende Fragen werden näher beleuchtet: Was meinen wir eigentlich genau, wenn wir von Antifeminismus an der Hochschule sprechen? Welche Strategien, und Narrative verfolgen antifeministische Akteur*innen? Welche Unterstützung steht Betroffenen von Antifeminismus zur Verfügung?

Mit diesem Input werden insbesondere Professor*innen der brandenburgischen Hochschulen angesprochen. Anschließend an den Input besteht die Möglichkeit des Austauschs über Erfahrungen mit antifeministischen Anfeindungen und der gemeinsamen solidarischen Vernetzung unter Kolleg*innen verschiedener Hochschulstandorte im Land Brandenburg.

Organisatorisches:

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt unter profinet@uni-potsdam. Weitere Informationen gibt es hier.

Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen und/oder antifeministischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen und/oder antifeministischen Szene zuzuordnen sind, oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antifeministische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. während des Workshops damit in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Barrieren: Der Inputworkshop findet online auf ZOOM in deutscher Lautsprache statt.

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ statt. Das Projekt wird vom Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung, der Amadeu Antonio Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. gemeinsam umgesetzt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.