17.04.2023

Neuerscheinung zu Verletzlichkeit, Bildungsarbeit, Safer und Braver spaces

Debus, Katharina/Saadi, Iven (2023): Verletzlichkeit und Lernen zu Diskriminierung. Anregungen und Gedanken zu Safer und Braver Spaces in der Bildungsarbeit. Online unter: katharina-debus.de/wp-content/uploads/Debus-Saadi-Verletzlichkeit-Bildung-Safer-Braver.pdf.

Überarbeitung eines Vortrags-Handouts aus unserem 2019 beendeten Projekt Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.


13.02.2023

Download Aufarbeitungsstudie Bistum Essen

Bericht Aufarbeitungsstudie zum Bistum Essen, erstellt in Kooperation zwischen Dissens und dem IPP München.

Der vorliegende Bericht dokumentiert die Ergebnisse einer sozialwissenschaftlichen Studie, die das Bistum Essen im Jahr 2020 in Auftrag gegeben hat. Im Zentrum steht die Analyse jahrelanger bzw. jahrzehntelanger Karrieren sechs verschiedener Kleriker, die zum Teil schon früh des sexuellen…


07.02.2023

Pressekonferenz Aufarbeitungsstudie Bistum Essen

Am kommenden Dienstag (14.02.2023) veröffentlichen wir auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse unserer Aufarbeitungsstudie zu sexualisierter Gewalt im Bistum Essen seit 1958, die wir gemeinsam mit dem IPP München durchgeführt haben. Für Dissen wird Malte Täubrich vor Ort sein und zentrale Erkenntnisse vorstellen.

Der Bericht zur Studie kann nach der Pressekonferenz auf unserer Homepage heruntergeladen werden. Die Pressekonferenz kann am 14.02. live auf der Seite des Bistums Essen verfolgt werden: www.bistum-essen.de/hilfe-bei-sexualisierter-gewalt/sozialwissenschaftliche-aufarbeitung-sexuellen-missbrauchs-im-bistum-essen


14.07.2022

Buchpublikation: Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Jungen*. Männlichkeits- und Heteronormativitätskritische Perspektiven in der Bildungsarbeit

Wir freuen uns sehr die Abschlusspublikation des Praxisforschungsprojekt Jungen*pädagogik und Prävention von sexualisierter Gewalt (JupP) präsentieren zu können!

 

Das Praxisforschungsprojekt JupP* zielt auf eine verbesserte Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, die sich als männlich verstehen oder so positioniert werden. Hierfür wurden Bedingungen und Faktoren in den pädagogischen Angeboten der vier Praxisfelder Jungen*arbeit, Sexualpädagogik, Präventionsarbeit zu sexualisierter Gewalt sowie Queerer Bildung mittels teilnehmender Beobachtung, Interviews und Gruppendiskussionen untersucht sowie mit den kooperierenden Praxiseinrichtungen weiterentwickelt. Der Band vermittelt Erkenntnisse, Ergebnisse und Anregungen für die Praxis.

 

Hier ist das Buch bestellbar: www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/47472-praevention-von-sexualisierter-gewalt-gegen-jungen.html

 


29.04.2022

Fortbildungsangebot: Geschlechterreflektierte Pädagogik in der Kita und Grundschule mit Fokus auf fürsorgliche Männlichkeiten

„Jungen* spielen vor allem mit den anderen Jungen*, bauen mit Bauklötzen und raufen sich. Um sich und andere kümmern sie sich kaum.“ Ist das wirklich so?

Die Fortbildung nimmt sich dieser Frage an und schaut, welche pädagogischen Möglichkeiten es gibt, um Verhaltensmöglichkeiten von Jungen* zu erweitern, sie von Männlichkeitsanforderungen zu entlasten, Gewaltpräventiv zu arbeiten und Fürsorgetätigkeiten gerecht früh zu verteilen. Die Fortbildungen…


15.03.2022

Fürsorgliche Männlichkeiten in der Kindheits- und Grundschulpädagogik

Veröffentlichung des Forschungsberichts

ECaRoM – Förderung fürsorglicher Männlichkeiten in der frühen Erziehung und Bildung

Im Rahmen des EU- und BMFSFJ-geförderten internationalen Projekts „ECaRoM – Early Care and the Role of Men / Förderung fürsorglicher Männlichkeiten in der frühen Erziehung und Bildung“ wurde der Stand der Kindheits-…


15.03.2022

Onlinebefragung zu sexualisierter Gewalt in evangelischen Kontexten gestartet

Im Rahmen des Forschungsverbundes ForuM, an dem wir gemeinsam mit dem IPP München beteiligt sind, hat eine Onlinebefragung von Betroffenen begonnen.

Die Online-Befragung ist anonym und richtet sich an Menschen, die sexualisierte Gewalt im Raum der evangelischen Kirche und Diakonie erlebt haben.…


28.10.2021

Pressekonferenz am 28.10.2021 Forschung zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in evangelischen Kontexten

Das IPP München und Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. besprehcen eine neue Teilstudie, welche das Ziel hat, Fälle von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch im Bereich der Evangelischen Kirche und der Diakonie in Deutschland aus der Perspektive der Betroffenen zu rekonstruieren. Dabei steht auch der institutionelle Umgang der evangelischen Repräsentant*innen, der Gemeinden, Gemeinschaften und Gliederungen im Fokus.

Die Aufarbeitung findet im Rahmen des Forschungsverbunds „ForuM – Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland” statt. Der unabhängige Forschungsverbund hat das Ziel, eine Gesamtanalyse evangelischer…


01.09.2021

Neue Podcastfolge: Dilemmata navigieren Teil II

Wir freuen uns, auf eine neue Podcastfolge hinweisen zu können!

Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Vivien Laumann und Andreas Hechler geht es wieder um Dilemmata und Herausforderungen im Lernen zu Diskriminierung. Mit Lernen meinen wir hier in einem weiten Sinne alle Auseinandersetzungen mit…


23.08.2021

Aufruf zur Teilnahme an einer Studie Forschung zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in evangelischen Kontexten

Im Rahmen eines unabhängigen Forschungsverbundes führen wir, das IPP München und Dissens e.V. Berlin, gemeinsam mit betroffenen Co-Forschenden eine Studie zu Strukturen und systemischen Bedingungen, die sexualisierte Gewalt in evangelischen Kontexten begünstigen, durch. Der Schwerpunkt unseres…


Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.