17.02.2026 - 19.02.2026

Lernen zu Diskriminierung. Eine Online-Fortbildung zur Gestaltung von Lernprozessen

Lernprozesse zu Diskriminierung sind herausfordernd – für die Lernenden sowie für die, die die Bildungsprozesse gestalten. Oft sind Angst, Schuld, Scham, Verletzlichkeit und/oder Widerstand prägend für den Verlauf. Gleichzeitig steckt sehr viel Potenzial in gut angeleiteten Lernprozessen zu Diskriminierung – in Bezug auf persönliche Weiterentwicklung, Empowerment, verbesserte zwischenmenschliche Beziehungen und professionelle Praxis sowie gesellschaftliche Veränderung. Wir haben erlebt, dass – über politische Überlegungen zu (Un)Gerechtigkeit hinaus – eine explizite Beschäftigung mit der Gestaltung von Lernprozessen sehr hilfreich ist und neue Pfade eröffnet, Mitstreiter*innen gegen Diskriminierung zu gewinnen und in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken.


19.03.2026 - 20.03.2026

Darmstadt: Abschlusstagung des Forschungprojekts GERDEA: „Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe - ambivalente Phänomene begreifen, emanzipatorische Praxen entwickeln“

Der Forschungsverbund GERDEA und die Schader-Stiftung laden Menschen aus verschiedenen Praxisfeldern und Wissenschaften ein, die Arbeitsergebnisse des Forschungsverbundes weiterzudenken und Antworten auf die aktuellen geschlechterpolitischen Herausforderungen zu entwickeln.

 

Ambivalente Phänomene begreifen, emanzipatorische Praxen entwickeln

Seit geraumer Zeit ist beobachtbar, dass die (extreme) Rechte gesellschaftliche Vorstellungen von Geschlecht und Zusammenleben gezielt bearbeitet und in ihrem Sinne formt. Der Forschungsverbund GERDEA untersucht seit 2023 den…


16.04.2026 - 27.09.2026

Berlin: 3-modulige zertifizierte Fortbildungsreihe 2026: Grundlagen geschlechterreflektierter Pädagogik als Prävention von Vielfaltsfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Sarah Klemm und Ulla Wittenzellner

Die vollständige Ausschreibung kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Geschlecht und Geschlechterverhältnisse spielen in pädagogischen Settings eine wichtige Rolle: für die pädagogischen Fachkräfte, für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene, im Lehrmaterial,…


20.05.2026

Eberswalde: Einführung in die geschlechterreflektierende Jungen*arbeit

20.05.2025 in Eberswalde:

Einführung in die geschlechterreflektierende Jungen*arbeit 

Till Dahlmüller

Gute Beziehungen sind das Herzstück erfolgreicher pädagogischer Arbeit – und doch sind sie oft herausfordernd, unter anderem, wenn Jungen und (junge) Männer mit Männlichkeitsbildern konfrontiert…


30.06.2026 - 01.07.2026

Berlin: Jungen und Gewaltfreiheit - (Wie) Kann das gehen?

In der Fortbildung steht die Beschäftigung mit Wissen, Haltung, Handlungsansätzen und Methoden im Mittelpunkt, um Jungen* und junge männliche Erwachsener darin zu stärken, sich kritisch mit Männlichkeit zu beschäftigen und gewaltfreie Handlungsmuster zu entwickeln. Dabei legen wir ein besonderes…


10.09.2026 - 11.09.2026

Berlin: Mit Wissen, Haltung & Methode in Spannungsfeldern geschlechterreflektierender Jungen*arbeit navigieren

Jungen* und (junge) Männer* sind oft mit Männlichkeitsbildern konfrontiert, die durch Eigenschaften wie Durchsetzungsfähigkeit, Souveränität, (körperliche) Stärke sowie Abwertung von Emotionalität und vermeintlicher Weiblichkeit geprägt sind. Eine Orientierung hieran bedeutet häufig (auch) Druck und…


15.10.2026 - 16.10.2026

Berlin: Andrew Tate in der Arbeit mit Jugendlichen? Maskulinistische Influencer im Kontext der pädagogischen Arbeit

Kämpfe für Geschlechtergerechtigkeit, Gleichstellung und die Anerkennung vielfältiger geschlechtlicher Identitäten und Lebensweisen haben in den vergangenen Jahren an Sichtbarkeit gewonnen und politische wie gesellschaftliche Erfolge verzeichnet. Gleichzeitig stellen wir fest, dass sexistische,…


Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.