Bernard Könnecke

Diplom-Politologe

bernard.koennecke(at)dissens.de 

+49 – (0)30 – 54 98 75-40

Geschäftsführer

Projektleiter, wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Bildungsreferent in den Projekten Aufdeckung und Prävention von sexualisierter Gewalt gegen männliche Kinder und Jugendliche, Alternative Future und Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Stärkung der Handlungsfähigkeit vor Ort.

Koordinator der bezirksübergreifenden Vernetzungsrunde „Berliner Fachrunde Jungenarbeit“

Arbeitsschwerpunkte

Forschung, Praxis und Theorie zu den Themen:

  • Geschlechterreflektierte Pädagogik und Jungen_arbeit
  • sexualisierte Gewalt gegen männliche Kinder und Jugendliche
  • politische Jugend- und Erwachsenenbildung
  • Fortbildung, Kooperation und Vernetzung

Abgeschlossene Projekte

  • GenDiv – Kooperatives Lernen für Gender Diversity in Leitungspositionen (2013-2015)
  • Geschlechterrolle vorwärts (Kooperation mit dem Deutschen Frauenring e.V., 2015)
  • Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule (2009-2012)
  • Intersektionale Gewaltprävention (2007-2009)
  • „Alle sind gleich – alle sind verschieden. Antidiskriminierungstrainings für Schulklassen zur vorbeugenden Bearbeitung rechtsextremer Ideologiemuster der Ungleichwertigkeit von Menschen“ (2005)

Beruflicher Werdegang

Seit 2003 Dissens e.V./Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.:

  • 2003-2007 Leitung der Sozialen Gruppenarbeit mit Jungen_
  • fortlaufend Fortbildungstätigkeit im Bereich der geschlechterreflektierten Jungen_arbeit, u.a. Lehrbeauftragter an der TU Berlin, FB Erziehungswissenschaften
  • seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter
  • seit 2013 Geschäftsführer

2001-2002 Bildungsreferent und Seminarkoordinator beim Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

1996-2001 Internationale Jugendbegegnungen mit vorwiegend osteuropäischen Partnerorganisationen für die Internationale Begegnungsstätte Jagdschloss Glienicke (IBJG)

1994 Mitgründer von Pat-EX e.V., seither Durchführung von Maßnahmen der geschlechtsspezifischen Jungenarbeit, Fortbildungstätigkeit

1993-2001 geschlechtsspezifische politische Bildungsarbeit mit Jungen in der Jugendbildungsstätte Kaubstraße e.V.

Seit 1992 Tätigkeiten für eine Vielzahl von Institutionen und Trägern, unter anderem in außerschulischer geschlechtsspezifischer Jugend- und Erwachsenenbildung mit Jungen und Männern, Hilfen zur Erziehung, Internationaler Jugendarbeit, pädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus russischem und polnischen Migrationskontexten

Dipl. Politologe (FU Berlin) mit Spezialisierungsschwerpunkt Politische Jugend- und Erwachsenenbildung

Berufsbegleitende Zusatzqualifizierung „jugendkulturarbeit in praxis“: Musik und Bewegung

Weiterbildungen (Auswahl):

  • Geschlechtsspezifische Jungenarbeit, div. Ansätze
  • Sexualisierte Gewalt gegen Jungen
  • Betzavta-Trainer, weitere Anti-Diskriminierungstrainings

Ausgewählte Publikationen

Scambor, Elli / Wittenzellner, Ulla / Puchert, Ralf / Rieske, Thomas Viola & Könnecke, Bernard (in Druck): „… dass die Leute da auch genauer hingucken.“ Wie kann die Aufdeckung von sexualisierter Gewalt bei männlichen Kindern und Jugendlichen in der Jugendarbeit gefördert werden? Sozialmagazin, 41(7-8).

Könnecke, Bernard/Laumann, Vivien/Hechler, Andreas (2015): Methode: Praxissituationen entgeschlechtlichen. In: Hechler, Andreas/Stuve, Olaf (Hrsg.) (2015): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Opladen/Berlin/Toronto, S. 73-78.

Scambor, Elli / Könnecke, Bernard / Puchert, Ralf / Rieske, Thomas Viola / Wittenzellner, Ulla / Schlingmann, Thomas (2014): Aufdeckung von sexuellem Missbrauch bei Burschen. ExpertInnenstimmen. In: gewaltinfo.at, 

Bernard Könnecke (2014): Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt einbeziehen. Aktuelle Herausforderungen für die Mädchen_- und Jungen_arbeit. In: KuKMa (Hrsg.): 20 Jahre KuKMA – Online-Dokumentation der Jubiläums-Fachtagung der KuKMA am 19.09.2013 „Aufmerksam werden und in Bewegung bringen - Impulse zur Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit im Land Brandenburg“. Dokumentation. Potsdam.

Dissens e.V. & Debus, Katharina / Könnecke, Bernard / Schwerma, Klaus / Stuve, Olaf (Hrsg., 2012): Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule. Texte zu Pädagogik und Fortbildung rund um Jungen, Geschlecht und Bildung. Berlin.

Könnecke, Bernard (2012): Geschlechterreflektierte Jungenarbeit und Schule. In: Dissens e.V. & Debus, Katharina / Könnecke, Bernard / Schwerma, Klaus / Stuve, Olaf (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule. Texte zu Pädagogik und Fortbildung rund um Jungen, Geschlecht und Bildung. Berlin, S. 61-71.

Könnecke, Bernard / Hackert, Michael (2011): Die vielen Seiten der Männlichkeiten. Grundlagen geschlechterreflektierter Jungenarbeit. Handreichung des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg. Berlin.

Stuve, Olaf / Könnecke, Bernard / Schwerma, Klaus (2011): Den Versprechungen widerstehen. Geschlechterreflektierende Arbeit mit Jungen und Rechtsextremismusprävention. In: apabiz und MBR Berlin (Hrsg.): Berliner Zustände 2010. Ein Schattenbericht über Rechtsextremismus, Rassismus und Antifeminismus, Berlin.

Könnecke, Bernard (2010): Jungenarbeit konkret. Erste Schritte zu einer veränderten Praxis, in: Klein, Christine / Schatz, Günther (Hrsg.): Jungenarbeit präventiv! Vorbeugung von sexueller Gewalt an Jungen und von Jungen. München, S. 47-53.

Könnecke, Bernard (2009): Jungenarbeit – Was bringt sie für den Abbau von Homophobie? In: Finke, Bastian (Hg.): Standpunkte. Texte zum Thema Homophobie. (Maneo Lesewerk 1). Berlin.

Könnecke, Bernard (2008): Jungenarbeit - Wie fange ich an? Erste Schritte zu einer veränderten Praxis. In: Berliner Fachrunde Jungenarbeit: 2. Berliner Fachtag Jungenarbeit: Die Vielfalt der Jungenarbeit. Dokumentation. Berlin.

Sonstiges

Mitautor der „Leitlinien zur geschlechtergerechten Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und für den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz im Land Brandenburg“ (2013)

Mitgründer des Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Väter und Männer e.V.

Mitgründer der BAG Jungenarbeit e.V.

Sprecher der AG Geschlechtsdifferenzierte Kinder- und Jugendarbeit Marzahn-Hellersdorf (2005-2012)

Zuletzt aktualisiert am 05.06.2020

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.