Dr. Daniel Holtermann

Soziologe (Dr. rer. pol.) / Demograph (M.Sc.)

daniel.holtermann@dissens.de

+49 (0)30 54 98 75-34

Fortbildungs- und Forschungstätigkeit in den Projekten Boys in Care und EQUI-X

 

Arbeitsschwerpunkte

Praxis, Theorie und Fortbildungstätigkeit zu den Themen:

  • Soziale und geschlechtliche Ungleichheiten
  • Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
  • Kritische Männlichkeitsforschung
  • Konsensuale Entscheidungsfindung
  • Gruppenprozesse und -dynamiken
  • Körperzentrierte Ungleichheitsforschung
  • Geschlechtersensible Berufsorientierung
  • Geschlechterreflektierte Pädagogik

 

Beruflicher Werdegang

  • Seit 2018 wissenschaftliche Mitarbarbeit bei Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.
  • 2012 – 2017 Promotion in Soziologie zum Thema: „Die persistente Männerdomäne Technik Geschlechtsspezifische Bildungsungleichheiten am Beispiel der technischen Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern“ an der Universität Rostock
  • seit 2011 Lehraufträge an der Universität Rostock
  • 2011 – 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Forschungsprojekt „Bildungsziel Ingenieurin: Technik- und naturwissenschaftliche Studienorientierungen bei jungen Frauen" an der Universität Rostock
  • seit 2008 Freier Dozent und Bildungsreferent
  • 2004 – 2009 Studium der Sozialwissenschaften (B.A.) und Demographie (M.Sc.) an der Universität Rostock

Ausgewälte Publikationen

Doppe, Blu / Holtermann, Daniel (Hg.)(2021): Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern - Kritische Reflexionen von Männlichkeiten. Unrast Verlag: Münster.

Holtermann, Daniel (2019): BOYS IN CARE WORK? VOCATIONAL ORIENTATION TOWARDS EHW PROFESSIONS; in Teorija in praksa 4 (2019); S. 1069–1086; https://www.fdv.uni-lj.si/docs/default-source/tip/fantje-v-skrbstvenem-delu-poklicna-orientacija-na-področju-izobraževanja-zdravja-in-socialnega-varstva.pdf?sfvrsn=0

Holtermann, Daniel (Hrsg.) (2019): Boys in Care – Jungen stärken bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs - Handbuch für pädagogische Fachkräfte, die mit Jungen* arbeiten, und Multiplikator*innen für geschlechterreflektierte Berufsorientierung. Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.: Berlin, Online Veröffentlichung: https://www.boys-in-care.eu/fileadmin/BIC/Germany/Dissens_Boys_in_Care_-_Jungen_staerken_bei_der_Wahl_eines_sozialen__erzieherischen_oder_pflegerischen_Berufs.pdf

Holtermann, Daniel (Hrsg.) (2019): Boys in Care - Strengthening boys* to pursue Care Occupations. A handbook for teachers and vocational counsellors working with boys* and multipliers for gender sensitive vocational orientation. Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.: Berlin, Online Veröffentlichung: https://www.boys-in-care.eu/fileadmin/BIC/General/Boys_in_Care__2019__Strengthening_Boys_to_pursue_Care_Occupations_-_Manual_onlineversion.pdf

Holtermann, Daniel (2018): Das Projekt EQUI-X – Geschlechterreflektiertes Empowerment von Jugendlichen und Prävention von geschlechtsbezogener Gewalt in: CORAktuell – Fachinformationsdienst zur Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt in M-V; Ausgabe 47, S.3-5.

Rieske, Thomas Viola / Täubrich, Malte / Holtermann, Daniel (2018): Review of existing Learning Materials and Support Actions for Boys in Care in Germany. Online Publication: https://www.boys-in-care.eu/fileadmin/BIC/Germany/Boys_in_Care_Report_Germany_ENG.pdf

Holtermann, Daniel (2016): Die persistente Männerdomäne Technik: geschlechtsspezifische Bildungsungleichheiten am Beispiel der technischen Berufsorientierung; Universität Rostock; Dissertation

Zuletzt aktualisiert am 01.02.2021

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.