Ulla Wittenzellner

M.A. Erwachsenenbildung / Lebenslangeslernen

ulla.wittenzellner@dissens.de 

+49 179 439 8466

Tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Fortbildnerin.

Arbeitsschwerpunkte

Forschung, Praxis und Theorie zu den Themen:

  • Rechtsextremismus und Geschlecht
  • Antifeminismus
  • Verschränkungen von Sexismus und Rassismus
  • Sexuelle, geschlechtliche und amouröse Vielfalt
  • Emotionale und psychische Folgen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und struktureller Gewalt
  • Geschlechterreflektierte Pädagogik
  • kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit(en)
  • Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit in digitalen Räumen, gegen Hass im Netz
  • Sexualisierte Gewalt

Abgeschlossene Projekte

 

Beruflicher Werdegang

  • B.A. Europäische Ethnologie und Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin. Studienschwerpunkte: Urbane Ethnologie/Stadtforschung, Migration und Rassismus, EU/Europäische Grenzpolitiken, qualitative Sozialforschung.
  • M.A. Erwachsenenpädagogik / Lebenslanges Lernen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Studienschwerpunkte: politische Erwachsenenbildung, Non-Formale Bildung, Lehr-Lern-Konzepte.
  • Seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Projekten „Aufdeckung und Prävention von sexualisierter Gewalt gegen männliche Kinder und Jugendliche“, "Rassistische Instrumentalisierungen geschlechterpolitischer Fragen im Kontext migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse", "Cultures of Care - Creating and Strenghtening a Supportive Environment for Male Victims of Sexualized Violence", "Social Media Interventions! - rechtsextremen Geschlechterpolitiken im Netz begegnen"

Ausgewählte Publikationen

STUDIE

Thomas Viola Rieske, Ellis Scambor, Ulla Wittenzellner, Bernard Könnecke, Ralf Puchert (Hrsg.). (2017): Aufdeckungsprozesse männlicher Betroffener von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. Verlaufsmuster und hilfreiche Bedingungen, Wiesbaden, Springer VS

ARTIKEL

Ulla Wittenzellner, Lena Knepper (2018): Social Media Interventions! - Antifeminismus im Netz begegnen, in humboldt chancengleich, Dezember 2018

Ulla Wittenzellner, Olaf Stuve (2018): Rassistische Instrumentalisierungen geschlechterpolitischer Fragen im Kontext migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse, in Zwischen 'Islamisierung' und 'Genderwahn'. Vielfaltspädagogik in Zeiten völkischer Mobilisierungen

Elli Scambor, Ulla Wittenzellner, Thomas Viola Rieske (2018): Bedingungen für gelingende Aufdeckungsprozesse. In: Retkowski/Treibel/Tuider (Hrsg.): Handbuch Sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte, Beltz, Weinheim Basel

Thomas Viola Rieske, Elli Scambor, Ulla Wittenzellner (2018): Aufdeckungsprozesse - Dimensionen und Verläufe. In: Retkowski/Treibel/Tuider (Hrsg.): Handbuch Sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte, Beltz, Weinheim Basel

Elli Scambor mit Bernard Könnecke, Ralf Puchert, Thomas Viola Rieske, Ulla Wittenzellner und Thomas Schlingmann (2014): Aufdeckung von sexuellem Missbrauch bei Burschen. ExpertInnenstimmen. In: gewaltinfo.at.

Scambor, E., Wittenzellner, U., Puchert, R., Rieske, T. V. & Könnecke, B. (2016): „… dass die Leute da auch genauer hingucken." Wie kann die Aufdeckung von sexualisierter Gewalt bei männlichen Kindern und Jugendlichen in der Jugendarbeit gefördert werden? In: Sozialmagazin 7/8, 2016 (i.E.).

BROSCHÜREN

Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. (Hrsg.), Schlingmann, T., Wittenzellner, U., Wojahn, M., Sieber, A., Könnecke B.: Sexualisierte Gewalt: männliche* Betroffene unterstützen - Mythen, Fakten, Handlungsmöglichkeiten

Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. (Hrsg.), Wittenzellner, U., Klemm, S.: Dieses Genderdings - Grundlagen zu Geschlecht, Familie, Sexualität und Liebe - Eine pädagogische Handreichung (für pädagogische Fachkräfte)


Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. (Hrsg.), Wittenzellner, U., Klemm, S.: Dieses Genderdings - Grundlagen zu Geschlecht, Familie, Sexualität und Liebe (für Jugendliche und junge Erwachsene)

 

Zuletzt aktualisiert am 05.06.2020

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.