Vivien Laumann

Diplom-Psychologin / Systemische Beraterin und Prozessbegleiterin

vivien.laumann@dissens.de 

Assoziierte wissenschaftliche Mitarbeiterin und Bildungsreferentin

Arbeitsschwerpunkte

Forschung, Praxis und Theorie zu den Themen:

  • Geschlechterreflektierte Pädagogik
  • Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
  • Geschlechterreflektierte Rechtsextremismusprävention
  • Historisch-politische Bildungsarbeit
  • Beratung

Abgeschlossene Projekte

Beruflicher Werdegang

Seit 10/2011: wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V

04/2015-03/2017: Weiterbildung in Systemischer Beratung und Prozessbegleitung am Berliner Institut für Familientherapie, Systemische Therapie, Supervision, Beratung und Fortbildung e.V.

10-12/2014: Visiting Scholar am Center for the Study of Men and Masculinities der Stony Brook University New York

  • Referentin der Erwachsenenbildung zu den Themen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, geschlechterreflektierte Pädagogik, Rechtsextremismus und Geschlecht, geschlechterreflektierte Rechtsextremismusprävention, Nationalsozialismus, Shoah, Erinnerungskultur
  • Referentin der außerschulischen politischen Jugendbildungsarbeit zu den Themen Nationalsozialismus, Shoah, Erinnerungskultur, Antisemitismus, Diskriminierung
  • Studium der Diplom-Psychologie an der Freien Universität Berlin;
  • Diplomarbeit: Rechtsextremismus und Geschlecht – Möglichkeiten und Grenzen einer genderreflektierenden Prävention von Rechtsextremismus;
  • Auszeichnung der Diplomarbeit mit dem FORENA-Nachwuchspreis der FH Düsseldorf 2012

Ausgewählte Publikationen

Laumann, Vivien / Wolter, Berit (2018): Es gibt mehr als blau und rosa. In: PraxisKita. Von wegen peinlich!? - Kindliche Sexualität. 52/18, S. 49-53.

Laumann, Vivien / Debus, Katharina  (2018): Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Projekterfahrungen zwischen Vielfaltsförderung und Sexismuskritik. In: Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V.: Betrifft Mädchen 2/2018, S. 79-82.

Laumann, Vivien / Debus, Katharina (2018): ‚Frühsexualisierung’ und ‚Umerziehung’? Pädagogisches Handeln in Zeiten antifeministischer Organisierungen und Stimmungsmache. Claus, Robert / Lang, Juliane / Peters, Ulrich (Hrsg.) (im Erscheinen): Antifeminismus in Bewegung. Verlag: Marta-Press, Hamburg.

Laumann, Vivien (2017): „So was haben wir hier nicht!?“ – Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Schule. In: Zeitschrift für Erziehung und Wissenschaft in Schleswig-Holstein 6/2017, S. 13-14.

Laumann, Vivien / Hechler, Andreas / Könnecke, Bernard (2015): Methode: Praxissituationen entgeschlechtlichen. In: Hechler, Andreas / Stuve, Olaf (Hrsg.), Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Opladen: Barbara Budrich, S. 73-78.

Laumann, Vivien / Stützel, Kevin (2015): „Dann bin ich ja gar nicht mehr authentisch“ Die Gefahr von Verkürzungen in der pädagogischen Rechtsextremismusprävention. In: Hechler, Andreas / Stuve, Olaf (Hrsg.), Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Opladen: Barbara Budrich, S. 135-150.

Laumann, Vivien / Debus, Katharina (Hrsg.) (2014): Rechtsextremismus, Prävention und Geschlecht. Vielfalt_Macht_Pädagogik. Reihe Arbeitspapiere der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf. Bestellung und kostenfreier Download.

Laumann, Vivien (2014). (R)echte Geschlechter? Die Bedeutung von Geschlecht für rechte Ideologien und Lebenswelten. In: Laumann, Vivien / Debus, Katharina (Hrsg.), Rechtsextremismus, Prävention und Geschlecht. Vielfalt_Macht_Pädagogik. Reihe Arbeitspapiere der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf. Bestellung und kostenfreier Download.

Laumann, Vivien / Debus, Katharina (2014): Von der Suche nach männlicher Souveränität und natürlicher Weiblichkeit. Geschlechterreflektierte Rechtsextremismusprävention unter den Vorzeichen von Geschlechteranforderungen und subjektiver Funktionalität. In: Laumann, Vivien / Debus, Katharina (Hrsg.), Rechtsextremismus, Prävention und Geschlecht. Vielfalt_Macht_Pädagogik. Reihe Arbeitspapiere der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf. Bestellung und kostenfreier Download.

Laumann, Vivien et al (2014): Von Rebellen, Helden und Freigeistern: Geschlechterkonstruktionen in extrem rechten Jugendmedien. In: Laumann, Vivien / Debus, Katharina (Hrsg.), Rechtsextremismus, Prävention und Geschlecht. Vielfalt_Macht_Pädagogik. Reihe Arbeitspapiere der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf. Bestellung und kostenfreier Download.

Laumann, Vivien (2014): Von 'Gender-Terroristen' und 'Homosexualisierung' – Rechtsextreme Geschlechterideologie am Beispiel der Thüringer Initiative Free Gender. In: Berliner Debatte Initial, Jg. 25, Heft 1/2014.

Laumann, Vivien (2014): Geschlechterreflektierte Pädagogik als Prävention von Rechtsextremismus. In BdWi-Studienheft 9, Wissenschaft von Rechts. Rechte Ideologie, Theorie und Netzwerke an Hochschulen, 2014.

Laumann, Vivien: VIELFALT_MACHT_SCHULE. Geschlechterreflektierende Arbeit an Schulen und die Prävention von Rechtsextremismus. In: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (Hrsg.): Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen, Heft 07/08.2013.

Laumann, Vivien (2013): Dekonstruktive Pädagogik als Ansatz einer genderreflektierenden Prävention von Rechtsextremismus. In: Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.). Gender und Rechtsextremismusprävention. Berlin: Metropol Verlag.

Laumann, Vivien et al. (2013): Gedenken offen – Gelände geschlossen? Der Beitrag des Bau- und Begegnungscamps 2008 zu einem Gedenkort Uckermark. In: Forschungswerkstatt Uckermark (Hrsg.): Unwegsames Gelände. Das Jugendkonzentrationslager Uckermark – Kontroversen um einen Gedenkort. Gütersloh: fwpf.

Laumann, Vivien / Lang, Juliane: Rechte Kerle? Geschlechterreflektierende Pädagogik als Prävention von Rechtsextremismus. In: Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V. (Hrsg.): Offene Jugendarbeit, Heft 04/2012.

Laumann, Vivien / Lehnert, Esther (2008): Wo die wilden Kerle wohnen. Die Attraktivität von Rechtsextremismus bei jungen Männern. In: Rosen auf den Weg gestreut.

Laumann, Vivien (2008): Frauen in der rechtsextremen Szene. In: Forum Kritische Psychologie 52 (2008).

Zuletzt aktualisiert am 17.07.2020

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.