Onlinekonferenz: Fürsorgliche Jungen? Care, Männlichkeit und Adoleszens - In Wissenschaft und Praxis

Die Konferenz stellt den Abschluss des dreijährigen Forschungs-projekts „Fürsorgliche Jungen? lternative (Forschungs-)Perspektiven auf die Reproduktionskrise“ dar. Im Zentrum stehen die fragen, welche Fürsorgeorientierungen und -praktiken bei männlichen Jugendlichen zu beobachten sind und welche Tenden-zen der Kontinuität sowie Transformation von Männlichkeitskon-struktionen in der Adoleszenz deutlich werden.

Neben der Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse liegt der Fokus darauf, welche Relevanz diese für die weitere For-schung und insbesondere für die Praxis im Bereich der Jungenar-beit haben.
Die Konferenz richtet sich an Wissenschaftler:innen unterschiedli-cher Disziplinen sowie Praktiker:innen aus dem Bereich der Jun-genarbeit, um einen Rahmen für Austausch und Wissenstransfer zu ermöglichen.

Mit Beiträgen von Dissens Mitarbeiter*in Daniel Holtermann und unserer assoziierten Kollegin Katarina Debus.

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt unter Angabe - Ihres Namens - Ihrer Institution (wenn vorhanden) - Ihrer Workshop-Präferenz (siehe Programm auf Seite 2)
an: jessica.just@uni-jena.de
Den Link zur Konferenz bekommen Sie einige Tage vor der Konferenz zugeschickt.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen zur Veranstatung und zum Programm

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.