Seminar: Gegen Gleichstellung? Antifeminismus verstehen und entgegentreten!

Wann: 5.- 6. Juni 2024, Start 10:30 Uhr, Ende letzter Tag: ca. 15:30 Uhr 

Ort: Bildungsstätte Bredbeck, An der Wassermühle 30, 27711 Osterholz-Scharmbeck 

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und weitere Interessierte 

Referentinnen: 
Maiken Schiele und Jana Haskamp, Bildungsreferentinnen bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., 
Mari Nagaoka, Bildungsstätte Bredbeck (Kooperationspartner)

Inhalt:

Angriffe gegen Gleichstellungsarbeit von Frauen und Männern, Hassnachrichten- und Kommentare im Internet, sowie die konsequente Ablehnung gleicher Rechte für LGBTIQ+ Personen: dies alles sind Facetten von Antifeminismus. Wie die Ergebnisse der Leipziger Autoritarismusstudie aus den Jahren 2020 und 2022 verdeutlichen, nimmt die Anzahl von Personen in Deutschland, die ein antifeministisches Weltbild vertreten, immer weiter zu. Umso wichtiger wird es zu verstehen, was Antifeminismus ist, um antifeministischen Angriffen und Äußerungen etwas entgegensetzen zu können. 

Was meinen wir also, wenn wir von Antifeminismus sprechen? Welche Themenfelder, Akteur*innen und Strategien/Narrative sind im Antifeminismus zentral? Wie äußert sich Antifeminismus in den Sozialen Medien? Wie können wir auf antifeministische Äußerungen reagieren und wer sind meine Ansprechpersonen? Um diese Fragen wird es in unserem zweitätigen Seminar gehen. 

Das Seminar vermittelt Grundlagen zu Antifeminismus und zu möglichen Umgangsstrategien. In verschiedenen Inputs und interaktiven Übungen möchten wir den Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden stärken, den kreativen Umgang mit antifeministischen Aussagen ausprobieren und gemeinsam Handlungsansätze gegen Antifeminismus entwickeln.  

Organisatorisches: 

Kosten: 80€ (Regelsatz), ermäßigter Teilnahmebeitrag: 25€ (Selbsteinschätzung) 

Die Teilnahmegebühr beinhaltet die Unterbringung in Einzelzimmern und Verpflegung (erste Mahlzeit Mittagessen 1. Tag und letzte Mahlzeit Kaffee und Kuchen am 2. Tag).  Die Fahrtkosten für die An- und Abreise müssen selber getragen werden.

Anmeldung und weitere Informationen: 

Die Anmeldung läuft über die Bildungsstätte Bredbeck. Die Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebestätigung mit einer Rechnung von der Bildungsstätte.

Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen und/oder antifeministischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen und/oder antifeministischen Szene zuzuordnen sind, oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antifeministische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. während des Vortrag damit in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Barrieren: Das Seminar findet in deutscher Lautsprache statt. Die Räumlichkeiten der Bildungsstätte sind eingeschränkt barrierefrei. Melden Sie sich gerne direkt bei der Bildungsstätte für weitere Informationen.

Das Seminar ist eine Kooperation von Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. und der Bildungsstätte Bredbeck.

Das Seminar findet im Rahmen des Projekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ statt. Das Projekt wird vom Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung, der Amadeu Antonio Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. gemeinsam umgesetzt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.