Workshop: Wie können wir antifeministischen und queerfeindlichen Aussagen begegnen?

Wann: 19. Juli 2024, 14:30-17:00 Uhr 

Ort: Hochschule Darmstadt, Schöfferstr. 3, 64295 Darmstadt 

Zielgruppe: Fachkräfte aus Wissenschaft und sozialer Praxis. 

Referentin: Maiken Schiele, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Bildungsreferentin bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.


Der Workshop findet im Rahmen des Fachtags “Antifeminismen. Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis” statt. Dieser wird gemeinsam vom Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen und der Hochschule Darmstadt veranstaltet. Nähere Informationen gibt es hier

Inhalt: 
Der Rechtsruck in der Gesellschaft und die Zunahme antifeministischer und queerfeindlicher Einstellungen stellen eine besondere Gefahr für die Rechte von Frauen, trans, inter und nicht-binären Personen dar. Gerade Menschen, die sich öffentlich für Gleichstellung, feministische und emanzipatorische Forderungen aussprechen, sind von Anfeindungen betroffen. Viele berichten, dass sie unsicher sind, oder nicht wissen, wie sie antifeministischen und queerfeindlichen Äußerungen begegnen können. 

In diesem Workshop wollen wir diese Unsicherheiten aufgreifen und ihnen etwas entgegensetzen. Wir möchten auf kreative Art und Weise erproben, wie wir auf antifeministische und queerfeindliche Äußerungen reagieren können. Dazu werden wir verschiedene Übungen durchlaufen, mit denen Solidarität, Erfahrungsaustausch und Argumentations- und Handlungssicherheit gestärkt werden sollen. Auch wird es darum gehen, Gesprächsstrategien kennenzulernen, die in einer Diskussion bewusst eingesetzt werden können.  

Organisatorisches: 

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei. 

Anmeldung: Anmeldung hier möglich. 

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ statt. Das Projekt wird vom Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung, der Amadeu Antonio Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. gemeinsam umgesetzt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.