Berlin: Buchvorstellung 'Antifeminismus in Bewegung'

Maskulist_innen, rechte Populist_innen, christliche Fundamentalist_innen und Neonazis mischen sich verstärkt in Debatten um Geschlechter- und Gleichstellungspolitik ein und dies mit Erfolg: In öffentlichen Diskussionen haben antifeministische Narrative darüber, was „der Feminismus" oder an geschlechtlicher Vielfalt orientierte Gleichstellungspolitik sei, zunehmend Fuß gefasst. Dies hat Folgen, nicht zuletzt für unterschiedliche Tätigkeitsfelder der Sozialen Arbeit. Wir nehmen den kürzlich erschienenen Sammelband "Antifeminismus in Bewegung" zum Anlass, um mit Herausgeber*innen und Autor*innen des Bandes ins Gespräch zu kommen über die Hintergründe antifeministischer Mobilisierungen gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Wer sind die Akteur*innen? Welche Narrative werden gestreut? Und: was bedeutet ein salonfähiger Antifeminismus für pädagogisches Handeln in politisch angespannten Zeiten?

Es diskutieren:

Juliane Lang, Mitherausgeberin des Sammelbandes, mit Katharina Debus (Dissens – Institut für Bildung und Forschung) und Jonas Fedders (Autor*innen des Bandes).

Ort: Audimax im 1. OG der Alice Salomon Hochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin

Zeit: 18h