Netzwerk-Tagung: Haltung zeigen - Antifeminismus solidarisch begegnen, Düsseldorf

Mit einem von Dissens-Mitarbeiter Iven Saadi begleiteten Gespräch zu Emanzipatorischer Bildung/Erwachsenenbildung

Das gesellschaftspolitische Klima ist rauer geworden. Antifeministische und rechtspopulistische Zumutungen begegnen uns überall: im beruflichen Umfeld, bei (gesellschafts)politischem Engagement, im privaten Alltag oder im Internet. Egal wo - ob in der Sozialen Arbeit oder in pädagogischen Handlungsfeldern wie Kita, Schule, Erwachsenenbildung, ob in Wissenschaft und Forschung oder kommunaler Gleichstellungsarbeit, ob bei ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten, in der Kirchengemeinde oder bei gewerkschaftlicher Arbeit in und außerhalb des Betriebs: wenn wir Haltung zeigen wollen gegen antifeministische Abwertungen und Angriffe, wenn wir eintreten wollen für eine offene, feministische und liberale Gesellschaft, dann brauchen wir nicht nur Mut, sondern auch handlungsrelevantes Wissen, praktikable Strategien und Fähigkeiten diese umzusetzen - am besten solidarisch mit Gleichgesinnten.
Die Netzwerktagung "Haltung zeigen" bietet gleichstellungspolitischen und feministischen Akteur*innen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus zu bekommen. Sie gibt Raum, Erfahrungen im Umgang mit antifeministischen Angriffen in der eigenen beruflichen, ehrenamtlichen, politischen oder NGO-Praxis mit Menschen aus verschiedenen Kontexten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Es werden gemeinsam Strategien im Umgang mit Antifeminismus ausgewertet und weiterentwickelt. Die Beiträge und Impulse beziehen nach Möglichkeit intersektionale Perspektiven und Ansätze ein, insbesondere die Verquickung von Sexismus und (antimuslimischem) Rassismus.

Die Tagung richtet sich an
- Akteur*innen aus gleichstellungspolitischer und feministischer Praxis,
- Antidiskriminierungs-und Gleichstellungsbeauftragte aus Kommunen, Bund, Land,
- Universitäten-Lehrende und Lernende aus Gender Studies, Geschlechterforschung
- in pädagogischen Arbeitsfeldern Aktive, Lehrer*innen, Bildungsarbeiter*innen
- Aktive aus Politik und Zivilgesellschaft

Veranstalter*innen:
Heinrich-Böll-Stiftung NRW, Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Veranstaltung wird in Kooperation durchgeführt u.a. mit

- LaKof NRW (Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen)
- LAG Lesben in NRW e.V.(Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in Nordrhein-Westfalen)
- Netzwerk Frauen-und Geschlechterforschung NRW
- FUMA (Fachstelle Gender & Diversität NRW)
- Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW
- Amadeu-Antonio-Stiftung
- Bundesforum Männer e.V. (Interessenverband Jungen, Männer & Väter)

Tagungssprache: deutsch sowie am ersten Tag Simultanübersetzung deutsch/englisch

Das Programm findet am 21.11.2019 von 10-18 Uhr statt und am 22.11.2019 von 10-17.30 Uhr

Anmeldung und weitere Informationen unter: calendar.boell.de/de/event/haltung-zeigen-antifeminismus-solidarisch-begegnen-0

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Bitte geben Sie im Freitextfeld an, ob Sie an einem Workshop "Argumentationstraining gegen antifeministische Äußerungen" am Donnerstag der Freitag teilnehmen möchten.

Das ausführliche Programm und weitere Beiträge finden Sie unter:
www.gwi-boell.de/de/uebersicht-netzwerk-tagung-haltung-zeigen-antifeminismus-solidarisch-begegnen

Zuletzt aktualisiert am 03.09.2019