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01.09.2021

Neue Podcastfolge: Dilemmata navigieren Teil II

Wir freuen uns, auf eine neue Podcastfolge hinweisen zu können!

Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Vivien Laumann und Andreas Hechler geht es wieder um Dilemmata und Herausforderungen im Lernen zu Diskriminierung. Mit Lernen meinen wir hier in einem weiten Sinne alle Auseinandersetzungen mit Diskriminierung, über Bildungskontexte hinaus.

In Folge 11 geht es u.a. um Potenziale und Fallstricke der Praxis, sich als diskriminiert oder privilegiert zu positionieren, und um die Unterscheidung in gesellschaftliche und politische Positionierung. Außerdem sprechen wir darüber, inwiefern uns die Auseinandersetzung mit Dilemmata dabei helfen kann, diese zu navigieren.

Unseren Podcast gibt es bei Spotify, Apple Podcasts und auf unserer Website: https://www.dissens.de/podcast


23.08.2021

Stellenausschreibung Verwaltungsmitarbeiter*in

Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n  Verwaltungsmitarbeiter*in (w/m/d) 20-25 Wochenstunden (Erhöhung angestrebt), unbefristet.

Zur Verstärkung des Teams suchen wir für die vielfältigen Aufgaben in den Bereichen Buchhaltung, Personalabrechnung, allgemeine Vereinsverwaltung und Fördermittelbewirtschaftung eine*n Verwaltungsmitarbeiter*in in unbefristeter Teilzeit.
Die zu besetzende Position – Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und den Projektteams – ist eingebunden in einem engagierten Team und in eine Organisationskultur, die auf flachen Hierarchien und hoher Eigenverantwortlichkeit sowie auf gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung basiert.

Die Kernaufgaben der zu besetzenden Stelle sind Zahlungsverkehrverwaltung / Buchhaltung, Personalverwaltung sowie Allgemeine Geschäftsstellen- und Vereinsverwaltung

Wünschenswert sind über die genannten Kernaufgaben hinaus in einem flexiblen und mittelfristig ausbaufähigen Stellenzuschnitt je nach Eignung und Interesse die Aufgabenfelder Finanzbuchhaltung und Fördermittelverwaltung und -bewirtschaftung zu besetzen.

 

Die ausführliche Stellenausschreibung findet sich hier


23.08.2021

Aufruf zur Teilnahme an einer Studie Forschung zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in evangelischen Kontexten

Im Rahmen eines unabhängigen Forschungsverbundes führen wir, das IPP München und Dissens e.V. Berlin, gemeinsam mit betroffenen Co-Forschenden eine Studie zu Strukturen und systemischen Bedingungen, die sexualisierte Gewalt in evangelischen Kontexten begünstigen, durch. Der Schwerpunkt unseres Projekts liegt darauf, die Erfahrungen und Sichtweisen von Menschen zu erforschen, die sexualisierte Gewalt und damit zusammenhängende Formen von Gewalt und Missbrauch in diesen Kontexten erlitten haben. Diese Studie ist eines von fünf Teilprojekten des Forschungsverbundes ForuM.

Evangelische Kontexte umfassen Einrichtungen der evangelischen Kirche, Diakonische Einrichtungen/Angebote, Angebote der evangelischen Jugendarbeit, evangelische Freikirchen sowie nicht-evangelische Institutionen, in denen Amtsinhaber*innen oder Mitarbeitende der evangelischen Kirche oder Diakonie sexuell übergriffig geworden sind. Mit sexualisierter Gewalt meinen wir jede sexuelle Handlung einer anderen Person, die gegen den eigenen Willen vorgenommen wird und/oder jede sexuelle Handlung, zu der jemand durch eine andere Person gezwungen wird.

Die für die Durchführung des Teilprojektes verantwortlichen Institute sind von der evangelischen Kirche oder anderen Institutionen unabhängig. Eine Einflussnahme auf die Forschung durch diese ist ausgeschlossen. An der Durchführung unserer Studie sind auch Menschen beteiligt, die selbst sexualisierte Gewalt und andere Gewaltformen im Bereich der evangelischen Kirche und Diakonie erlebt haben.

Die wesentlichen Ziele unserer Studie sind:

  • Beitrag zur Aufklärung und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und anderer Gewaltformen im Bereich evangelischer Kontexte.
  • Empfehlungen zur Prävention von sexualisierter Gewalt in evangelischen Kontexten.

Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen und laden Sie daher ein, uns Ihre Erfahrungen sexualisierter Gewalt in evangelischen Kontexten zu erzählen. Dies würde im Rahmen wissenschaftlicher Interviews mit genau festgelegten Rahmenbedingungen geschehen. Die wichtigsten davon sind:

  • Die gesamte Studie unterliegt strengsten Datenschutzrichtlinien.
  • Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig.
  • Eine Zusage zur Teilnahme kann jederzeit ohne Konsequenzen zurückgenommen werden.
  • Das Interview kann jederzeit ohne Konsequenzen unterbrochen oder abgebrochen werden.
  • Die Interviewten erzählen nur das, was sie erzählen möchten.

Detaillierte Informationen zu den Rahmenbedingungen finden sie hier

Statement der Co-Forschenden

Als betroffene Co-Forscher*innen ermutigen wir Sie an dieser Studie teilzunehmen, in der Ihnen mit Respekt und Anerkennung begegnet wird. Indem Sie Ihre Erfahrungen hör- und sichtbar machen, helfen Sie, weitere Fälle von sexualisierter Gewalt in evangelischen Kontexten vorzubeugen. Aufarbeitung wird angeregt und konkrete Empfehlungen zur Prävention können so gemacht werden.

Kontakt

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an unserer Studie haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich an uns wenden.

Kontaktmöglichkeit: forum@ipp-muenchen.de ; Tel.: (089) 543 59 77 – 0 (Sollte nur der Anrufbeantworter erreichbar sein, rufen wir werktags innerhalb von 24 Stunden zurück). Selbstverständlich besteht jederzeit die Möglichkeit, dass Sie sich zunächst über die Studie informieren, bevor Sie sich zu einer Teilnahme entschließen. Auskunft geben wir Ihnen gerne.

Gerne können Sie diese Information auch andere Personen weiterleiten, die vielleicht als Interviewpartner*innen in Frage kommen könnten. Vielen Dank!

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass möglicherweise nicht alle Personen, die zu einem Interview bereit sind, von uns interviewt werden können, da in unserem Forschungsplan eine bestimmte Anzahl von Interviews von vornherein festgelegt ist. Sie haben aber auf jeden Fall die Möglichkeit, an der Online-Befragung im Teilprojekt D teilzunehmen.

Weiterführende Informationen:

Im Rahmen des Forschungsverbundes ForuM gibt es auch die Möglichkeit an anderen Studien teilzunehmen, einen Überblick findet sich unter https://www.forum-studie.de/teilnahme/

Bei sonstigen Fragen zum Thema sexualisierte Gewalt oder für Hilfe und Beratung wenden Sie sich bitte an die anonyme und kostenfreie Onlineberatung oder das Hilfetelefon von N.I.N.A. oder besuchen Sie das Hilfeportal sexueller Missbrauch:

Onlineberatung:https://www.hilfe-telefon-missbrauch.online

Hilfetelefon: Tel.: 0800 22 55 530  https://nina-info.de/hilfetelefon.html     

Hilfeportal sexueller Missbrauch:

https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html

 

Den Aufruf als PDF finden Sie hier


05.03.2021

Buch: Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern - Kritische Reflexionen von Männlichkeiten

Blu Doppe / Daniel Holtermann (Hg.) (2021): Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern - Kritische Reflexionen von Männlichkeiten. Münster: Unrast Verlag

Warum setzen sich eigentlich so wenige Männer für die Gleichberechtigung aller Geschlechter ein, wenn doch die Ungerechtigkeiten so offensichtlich sind? Die derzeitigen Ausformungen der Männlichkeiten spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung wie auch der Beständigkeit von Patriarchat, Sexismus und geschlechtlichen Ungleichheiten auf strukturellen Ebenen. Aber ebenso üben sie Einfluss auf der individuellen Ebene aus. Der vorliegende Sammelband nähert sich dem Thema aus 15 verschiedenen Perspektiven, sowohl cis-männlichen als auch anderen. Er verknüpft und berücksichtigt dazu abstrakt-analytische und biografisch-persönliche Herangehensweisen, bringt diese immer wieder in Zusammenhang und beschreibt Wechselwirkungen.

https://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/vom-scheitern-zweifeln-und-aendern-detail


19.02.2021

Artikel: Bauchfrei und Kopftuch – Eingriffe in die körperliche Autonomie von Mädchen*

Debus, Katharina (2021): Bauchfrei und Kopftuch – Eingriffe in die körperliche Autonomie von Mädchen*. Online unter: www.ufuq.de/bauchfrei-und-kopftuch-eingriffe-in-die-koerperliche-autonomie-von-maedchen/.


19.02.2021

Artikel: Umgang mit problematischen Begriffen im Lernen zu Diskriminierung

Debus, Katharina (2020): Umgang mit problematischen Begriffen im Lernen zu Diskriminierung. https://www.dissens.de/fileadmin/Interventionen/redakteure/Debus_-_Umgang_mit_problematischen_Begriffen_im_Lernen_zu_Diskriminierung.pdf.


09.02.2021

Podcasts zu Schule & Geschlecht

mit der assoziierten Dissens-Mitarbeiterin Katharina Debus

Podcasts (in diesem Fall: Fachgespräche zum Zuhören) mit Klemens Ketelhut, Katharina Debus und Peter Bienwald im Rahmen der Heidelberger Antidiskriminierungsgespräche:

"Jungs sind klug und Mädchen fleißig?"

Schule – Leistung – Geschlecht

Ohne Angst verschieden sein können?

Bildungsteilhabe – Sexuelle Orientierung – Geschlecht

 

Beide Podcasts sind gegliedert in einen Teil I zur Bestandsaufnahme und Analyse der derzeitigen Situation und einen Teil II zu Konsequenzen für die Praxis.

Die Podcasts finden sich hier: https://mosaik-deutschland.de/2020/11/25/heidelberger-antidiskriminierungsge-spraeche-podcastreihe-teil-i-ii/?fbclid=IwAR1kTRm8O441ajyhM8F7UTmmEgOfASdFWsdVaEdS-RBDtgPGZVG5ojqaKWQ

 


17.11.2020

Look Wide Handbuch als PDF verfügbar!

Look Wide - Ein Projekt zur (Weiter-)Qualifizierung von Beratungsarbeit in der Unterstützung von LSBTIQPA+-Personen nach erfahrener Gewalt

Das Projekt LOOK WIDE bietet Informationen dazu, wie LSBTIQPA+-Personen nach Gewalt unterstützt werden können. Als zentrales Projektergebnis ist jetzt das Handbuch als PDF verfügbar: Look Wide Handbuch

Das Handbuch kann als Druckversion gegen 5€ Versandkosten (innerhalb Deutschlands) unter Angabe des Titels bestellt werden unter bestellung(at)dissens.de, bei größeren Bestellungen bitte Versandkosten erfragen.

Weitere Informationen zum Projekt: https://lookwide.dissens.de/


27.07.2020

Podcast: Alles für Alle!

Unser neuer Podcast mit Debatten und Theorie von und für geschlechterpolitisch Aktive und Interessierte.

In unserem neuen Podcast "Alles für Alle! - im Dissens mit den herrschenden Geschlechterverhältnissen" sprechen und diskutieren wir mit unterschiedlichen Gästen über Themen rund um Geschlechterverhältnisse, die uns und vielleicht auch euch beschäftigen.

Die ersten Folgen drehen sich um das Thema Männlichkeit: Was ist das Ziel einer kritischen Auseinandersetzung mit Männlichkeit? Was motiviert Männer und Menschen anderer Geschlechter, sich mit Männlichkeit zu beschäftigen? Gibt es in der Auseinandersetzung mit Männlichkeit das 'richtige' Verhalten? Über diese und weitere Fragen haben wir mit Mart Busche, Olaf Stuve und Andreas Hechler gesprochen.

Der Podcast kann auf unserer Website angehört und abonniert werden. Er ist außerdem auf Spotify und iTunes verfügbar.

Wir freuen uns, wenn Sie/ihr mal rein hören/hört!

https://www.dissens.de/podcast


07.05.2020

Boys in Care Handbuch als PDF verfügbar!

Veröffentlichung des Handbuchs „Boys in Care - Jungen* stärken bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs“

Das Handbuch „Boys in Care - Jungen* stärken bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs - Handbuch für pädagogische Fachkräfte, die mit Jungen* arbeiten, und Multiplikator*innen für geschlechterreflektierte Berufsorientierung“ unterstützt die pädagogische Arbeit, indem es Strategien, Methoden und spezifisches Wissen bereitstellt, um Jungen* in ihren Berufsentscheidungen im Bereich der SAHGE-Berufe zu unterstützen. Es orientiert sich stark an den praktischen Bedürfnissen von Lehrkräften und Berufs*beraterinnen und ist zusätzlich im Fortbildungsbereich einsetzbar.

Das Handbuch entstand im Rahmen des von der EU und dem BMFSFJ finanzierten Projektes „Boys in Care – Jungen stärken bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs“. Das Projekt wurde von April 2017 bis September 2019 in Österreich, Bulgarien, Deutschland, Italien, Litauen und Slowenien durchgeführt. Ziele des Projektes waren unter anderem die Förderung fürsorglicher Männlichkeiten (caring masculinities), das Hinterfragen von Geschlechternormen sowie die Infragestellung der kulturell vergeschlechtlichten Zuschreibung von Fürsorgearbeit.

Das Handbuch ist online unter https://www.boys-in-care.eu/de/werkzeuge.html abrufbar. Dort finden sich auch weitere im Projekt entwickelte Materialien wie eine Methodensammlung, ein Curriculum und verschiedene Videos.

Forschungsberichte u.a. zur Analyse von Berufsorientierungsmaterialien finden sich hier: https://www.boys-in-care.eu/de/berichte.html

Als Druckfassung kann das Handbuch gegen Erstattung der Versandkosten bestellt werden unter bestellung@dissens.de.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website: https://www.boys-in-care.eu/de/

Kontakt für Rückfragen:

Dr. Daniel Holtermann, Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.

Allee der Kosmonauten 67, 12681 Berlin Tel : 030-549875-34, E-Mail:

daniel.holtermann@dissens.de

www.dissens.de


Das Gender-Sternchen (*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". Wenn das Sternchen hinter einer Personenbezeichnung (z.B. Jungen*) steht verdeutlicht es, dass hier explizit alle Menschen gemeint sind, die sich mit dieser Bezeichnung identifizieren, durch sie definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Dadurch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sich unter der Bezeichnung verschiedene, vielfältige Positionierungen sammeln können. Gleichzeitig dient das Sternchen als Platzhalter um Raum für verschiedene geschlechtliche (und sexuelle) Verortungen zu lassen.