Termine

28.02.2019 - 01.03.2019

Fortbildung in Berlin: Jungen* stärken bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs

Fortbildungsangebot in Kooperation mit dem SFBB am 28.02.- 01.03.2019 in Berlin

Der Boys‘Day ist ein wichtiger Baustein für die Erweiterung des Berufswahlverhaltens von Jungen in Richtung von sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufen (Care-Berufe). Darüber hinaus ist es grundlegend, dass pädagogische Fachkräfte ihnen in der Phase ihrer Berufsorientierung geschlechtersensibel begleitend zur Seite stehen. Die leitende Fragestel-lung der Fortbildung ist: Wie lassen sich Jungen darin unterstützen, einen sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Beruf zu erlernen?
Im Rahmen der Fortbildung werden folgende Themen bearbeitet: Arbeit, Arbeitsmarkt und Geschlecht, Männlichkeit und Fürsorge sowie Geschlechterstereotypen. Es werden vielfälti-ge Methoden erprobt, die in der Arbeit mit Jungen zum Einsatz kommen können.

Rahmen der Fortbildung:
Dozent/in: Dr. Daniel Holtermann
Verantwortlich: Claudia Lutze
Mail: claudia.lutze@sfbb.berlin-brandenburg.de / Telefonnummer: 030 48481-308
Ort: Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)
Jagdschloss Glienicke
Königstraße 36B, 14109 Berlin
Seminarzeiten: 9:45 – 17:15 Uhr
Teilnahmeentgelt: 20€ inkl. Mittagessen

Weitere Informationen hier.


02.03.2019 - 03.03.2019

4-tägige Fortbildung für Fachkräfte der Beratungs- oder Betreuungsarbeit im Antigewalt- und Antidiskriminierungsbereich

Menschen aus dem LSBTIAQ+-Spektrum widerfährt immer wieder Gewalt. Um die Versorgung dieser Personengruppen zu verbessern, bietet Dissens – Institut für Bildung und Forschung in Kooperation mit TransInterQueer e.V. eine kostenlose 4-tägige Fortbildung an.

Geschlechtsbasierte Formen der Gewalt und LSBTIAQ+

(lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, a*sexuell, queer)

 

Fortbildungsangebot für (zukünftige) Fachkräfte
in der Beratungs- oder Betreuungsarbeit im Antigewalt- und Antidiskriminierungsbereich

Anmeldung: lookwide[at]dissens.de

Eingeladen sind (angehende) Fachkräfte aus dem Bereich der Antigewalt- und Antidiskriminierungsarbeit.

In jeder Einrichtung zählen LSBTIAQ+-Personen zu den Nutzer_innen – mal mehr und mal weniger sichtbar. Um eine gute Versorgung zu gewährleisten, ist neben Kenntnissen zum Umgang mit Gewalt auch Wissen über die Lebensrealitäten dieser Personengruppen notwendig. Besonders eingeladen sind daher Fachkräfte, die sich mit diesem Themenbereich beschäftigen wollen, Wissen dazu suchen oder Fragen dazu haben, wie ein Praxistransfer dieses Wissens aussehen kann.

Die Gewalt, die Menschen aus dem LSBTIAQ+-Spektrum widerfährt, geschieht unter anderem aufgrund ihres Körpergeschlechts, ihrer geschlechtlichen Verortung und Identität, ihrer sexuellen Orientierung und/oder aufgrund ihres Geschlechtsausdrucks. Andere Diskriminierungsformen wie Rassismen, Behindertenfeindlichkeit oder Diskriminierung aufgrund von Klasse u.a. spielen ggf. ebenfalls eine Rolle. In der Fortbildung arbeiten wir daher mit einem intersektionalen Ansatz und vermitteln Wissen zum Thema Mehrfachdiskriminierung.

 

Inhalte der Fortbildung:

  • Grundlegende Sensibilisierung bzgl. LSBTIAQ+ (lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, queer, a*sexuell)

  • Wissensvermittlung zu dem Bereich Gewalt gegenüber LSBTIAQ+-Personen

  • Wissensvermittlung zu verschiedenen Diskriminierungsformen und deren Auswirkungen, Mehrfachdiskriminierung und Intersektionalität

 

Ziele der Fortbildung:

  • Stärkung der Beratungskompetenz zu LSBTIAQ+-Themen

  • Reflexion der eigenen Positionierung, Erfahrungen und Haltungen im Kontext von Geschlecht innerhalb der Beratungs- oder Betreuungsarbeit

  • Erweiterung der eigenen Handlungskompetenzen

  • Entwicklung konkreter Unterstützungsangebote für LSBTIAQ+-Personen

Rahmen der Fortbildung:

Die Fortbildung beinhaltet Theorievermittlung in Form von Inputs, Methoden zur Selbst-reflexion/Biografiearbeit und konkreten Praxisübertrag. Wir möchten gemeinsam mit der Gruppe einen Lernraum schaffen, in dem ein wohlwollender Umgang etabliert wird, der Austausch ermöglicht.

Das Angebot wird als 4-tägige Fortbildung durchgeführt, ist kostenlos und umfasst vier Termine von jeweils etwa acht Stunden. Zwischen den Terminen ist eine Selbststudiumseinheit im Umfang von sechs Stunden vorgesehen.

  • Wann: 02. & 03. März + 16. & 17. März 2019 (jeweils ca. 10-18h)

  • Wo: in den Räumen von TrIQ e.V. (Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, 10787 Berlin)

  • Barrierearmer Zugang (keine Schwellen an den Türen, Aufzug vorhanden), rollstuhlgerechte Toilette im Haus

  • Durchführende Personen: Gabriel_Nox Kohnke, Katharina Krämer und Samira Grabarz

Aufgrund beschränkter Platzzahl bitten wir um Anmeldung unter

lookwide[at]dissens.de

 

Die Fortbildung wird im Rahmen des Projektes „Look Wide - Developing a working method to support LGTBI victims of GBV by integrating gender and sexual diversity“ angeboten. Das EU-geförderte Projekt verfolgt das Ziel, die Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für LSBTIAQ+-Personen, denen Gewalt widerfahren ist, nachhaltig zu verbessern.


14.03.2019 - 15.03.2019

"Männerhasserinnen", "Frauenversteher" & "Homo-Lobby" – Zum Umgang mit Antifeminismus und Sexismus

"Männerhasserinnen", "Frauenversteher" & "Homo-Lobby"

Zum Umgang mit Antifeminismus und Sexismus

Für alle, die feministische, gleichstellungsorientierte und queere Positionen immer wieder verteidigen (müssen)

am 14.-15.03.2019 in München

Organisiert von IMMA e.V.- Initiative für Münchner Mädchen in Kooperation mit Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.

Referentinnen: Sarah Klemm & Katharina Debus

Anmeldungen und Informationen hier.

Veranstaltung auf Facebook hier.


18.03.2019

Antifeminismus im Netz - zum Umgang mit rechten Geschlechterpolitiken online

Zum Umgang mit Antifeminismus und rechten Geschlechterpolitiken im Netz

Offen für alle Interessierten!

Am 18.03.2019, 10-17 Uhr, in Berlin.

Referentinnen: Ulla Wittenzellner und Sarah Klemm

Anmeldungen bis 06.03. per Email an: socialmediainterventions[at]dissens.de

Weitere Informationen hier.

Zum Umgang mit Antifeminismus und rechten Geschlechterpolitiken im Netz

Menschen, die sich für Gleichstellung, Feminismus und die Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt einsetzen, werden dafür oft angegriffen, u.a. weil sie angeblich Familien zerstören, Steuergelder verschwenden oder „Genderwahn“ verbreiten würden. Diskriminierungskritisches Engagement gerät so in den Fokus politischer Kampagnen, oder wird lächerlich gemacht. Dies spielt sich auch und verstärkt im Internet ab: Soziale Netzwerke sind wichtige Räume des Austauschs, der Vernetzung und Informationsbeschaffung. Der Zugang zu diesen Netzwerken sollte für alle möglichst sicher und frei sein. Hassrede und antifeministische Inhalte sind im Netz jedoch weit verbreitet. Dabei handelt es sich um Gewalt, die Menschen einschüchtert, verletzt und ihnen digitale Räume verschließt.

Um argumentative, solidarische und kreative Strategien im Umgang mit antifeministischen Angriffen und Hassrede im Netz geht es in unserem eintägigen Workshop!

Inhalte:

  • Überblick: Antifeminismus und rechte Geschlechterpolitiken
  • Geschlechtsbezogene Hassrede im Netz
  • Umgangsstrategien erarbeiten und erproben
  • Kreatives und Amüsantes
  • Selbstreflexion: Wie geht es uns mit antifeministischen Angriffen? Was kann uns stärken?

Wir wünschen uns eine wohlwollende, fehlerfreundliche und diskriminierungskritische Atmosphäre – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wann: 18. März 2019, 10-17 Uhr

Wo: Berlin

Teilnehmer_innenzahl: 15-20

Referent_innen: Ulla Wittenzellner und Sarah Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Fortbildnerinnen bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. (https://www.dissens.de).

Anmeldungen bis 6. Märzper Email an: socialmediainterventions(at)dissens.de


27.03.2019

4. Berliner Fachtag geschlechterreflektierter Jungen*arbeit

Die Berliner Fachrunde Jungen*arbeit lädt nach 9 Jahren und vielen Veränderungen wieder ein zum 4. Berliner Fachtag geschlechterreflektierter Jungen*arbeit!

Mitveranstaltet von Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.

Wann: 27. März 2019, 10.00 - 16.30 Uhr

Wo: Haus der Jugend Anne Frank, Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Fachtag ist als gemeinsames Forum für Einsteiger*innen und jungen*arbeitserfahrene Fachkräfte konzipiert und bietet Anregungen zu grundsätzlichen Fragen der Jungen*arbeit und aktuellen Themen, die für die Jungen*arbeit von großer Bedeutung sind.

Wir freuen uns auf interessante Vorträge und Workshops mit Peter Bienwald (Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen), Tobias Holk (Hilfe für Jungs e.V./Blueberry Inn), Thomas Kugler (Queerformat Fachstelle Queere Bildung), Michael Hackert und Daniel Holtermann (beide Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.) und laden außerdem zur Diskussion über Perspektiven für die Jungen*arbeit in Berlin.

Weitere Informationen zum Fachtag und zur Anmeldung


27.05.2019

Fortbildung: Einführung in geschlechterreflektierte Pädagogik

Alles für alle!

Einführung in die geschlechterreflektierte Pädagogik

2-tägige Fortbildung in Magdeburg am 27.-28. Mai 2019

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Lehrer*innen und Multiplikator*innen.

Referent*innen: Andreas Hechler und Ulla Wittenzellner (Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.)

 

Geschlechterverhältnisse spielen in der Pädagogik auf vielfältige Art und Weise eine Rolle: für die pädagogischen Fachkräfte und die Adressat*innen, in pädagogischen Materialien, im Verhalten, in der Art und Weise wie sich aufeinander bezogen wird, in Lebenswelten, Selbst- und Fremdbildern.
Vorherrschende Geschlechteranforderungen können Kinder und Jugendliche einschränken und an einer freien Entfaltung ihrer Interessen, Möglichkeiten und Fähigkeiten hindern.
Auch in pädagogischen Einrichtungen wird dem Geschlecht oftmals eine hohe Bedeutung beigemessen. Überspitzt könnte man sagen, wer sich als Junge nicht für Fußball interessiert und rosafarbene Kleidung trägt, läuft Gefahr, abgewertet zu werden. Mädchen, die sich nicht für ihr Aussehen und Schönheit interessieren, gelten als unweiblich. Für Kinder, die sich weder als männlich noch als weiblich definieren, stellen pädagogische Institutionen eine große Herausforderung dar.
Geschlechterreflektierte Pädagogik möchte diesen sozialisatorischen Verengungen entgegenwirken und eine Zugänglichkeit aller Lebensbereiche für alle Menschen befördern – alles für alle!
Die Fortbildung widmet sich der Frage, wie Kinder und Jugendliche bestmöglich in ihrer individuellen Entwicklung unterstützt und von Geschlechteranforderungen entlastet werden können.
Eingeführt wird in die Theorie, Haltung und Methodik der geschlechterreflektierten Pädagogik.


 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wissensvermittlung zu Geschlechterverhältnissen und ihrer Bedeutung für die Pädagogik
  • Weiterentwicklung der eigenen Handlungsfähigkeit
  • Vermittlung von Qualitätsstandards und Einblicke in methodisch-didaktische Herangehensweisen
  • Vorstellung, Erprobung und Reflexion von Methoden geschlechterreflektierter Pädagogik
  • Selbstreflexion und Weiterentwicklung der professionellen Haltung und Analysekompetenz
  • fachlicher Austausch

 

Kursnummer: KT 502/84
Kosten: € 55,00

Anmeldung bei Kathrin Stude

Mail: fortbildung.landesjugendamt(at)lvwa.sachsen-anhalt.de
Tel: 0345/514-1640

Weitere Informationen